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Thema: Krankenkasse Kostenübernahme nach Abschluss d. Behandlung

  1. #1

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    Frage Krankenkasse Kostenübernahme nach Abschluss d. Behandlung

    Hallo :)

    ich bin Anna und wurde mit einer doppelseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren. Mittlerweile bin ich 19 Jahre alt und habe den ganzen Ärger mit dem KFO eigentlich schon seit ca 6 Jahren hinter mir. Ich hatte zuerst eine lose Zahnspange, dann eine feste und danach habe ich erneut eine lose Zahnspange bekommen, die ich jetzt noch nachts tragen muss. Somit war die Behandlung abgeschlossen. Diese Kosten wurden von der Krankenkasse übernommen (mit Vorauszahlung). Ich trage sie auch jede Nacht seit 6 Jahren, damit nicht alles umsonst war. Jetzt ist allerdings ein Draht von der oberen losen Zahnspange abgebrochen und ich muss diese Woche noch mal zum KFO.
    Am Telefon, als ich den Termin gemacht habe, wurde mir gesagt, dass mir erst einmal ein Kostenvoranschlag gemacht wird, da die Krankenkasse nach Abschluss der Behandlung nicht mehr zahlt.
    Wisst ihr vielleicht, ob die Krankenkasse es bei mir vielleicht doch bezahlt aufgrund meines Spalts? Bei uns ist es ja schon sehr wichtig, dass die Zähne gründlich behandelt werden. Oder habt ihr das auch schon erlebt und habt eine Ahnung, was es kosten könnte?

    Ich bin Studentin und habe somit jetzt keine großen finanziellen Mittel, allerdings würden sich meine Zähne ja wieder verschieben ohne lose Zahnspange und das möchte ich natürlich auf keinen Fall, deswegen bleibt mir keine andere Wahl...Ich mache mir wirklich Sorgen, ihr kennt das ja vielleicht wie froh man ist, wenn die KFO-Behandlung endlich endlich abgeschlossen ist...

    Ich hoffe, es kann mir jemand von Euch helfen. Danke :)

    Liebe Grüße Anna

  2. #2

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    Hallo Anna,
    ich hatte selbst eine bds. LKGS und bin mittlerweile 28J.
    Nach jahrelanger Behandlung mit Brackets habe ich auch eine Nachtspange und einen sogenannten Retainer - einen Draht auf die Hinterseite der Frontseite geklebt - bekommen. Besteht bei dir auch neben der Spange dieser geklebte Draht, der ein Stück weit verhindert, dass sich die Zähne wieder verschieben?
    Ich selbst muss sagen, dass ich um beides froh bin, da ich auch heute noch einen starken Druck auf die Zahnstellung spüre - ohne Behandlung wäre innerhalb kürzester Zeit wieder eine Fehlstellung vorhanden.

    Bei mir in Österreich ist jede Erneuerung von Draht / Spange selbst zu bezahlen, wobei die gesamte kieferorthopädische Behandlung damals hohe Kosten verursacht hat (aktuell würde die Krankenkasse ab einem gewissen Grad an Fehlstellung alles übernehmen).
    Müsste ich mir eine neue Nachtspange besorgen, rechne ich mit bis zu ca. 250€ pro Kiefer.

    Lg Julia

  3. #3
    Avatar von esistso
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    Hallo,

    Vielleicht eine Möglichkeit:
    Ansuchen um die Gewährung einer finanziellen Unterstützung aus dem Unterstützungsfonds der Österreichischen Gesundheitskasse.
    Festsitzende und abnehmbare KFO sind dabei. (Nachschauen im Suchfeld der ÖGK)
    Gruß esistso
    "Ein Erfolgsrezept gibt es nicht, wohl aber ein Misserfolgsrezept: Versuche, allen zu gefallen."
    Jack Lemmon

  4. #4

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    Hallo Anna in Deutschland ist es leider so, daß die Krankenkassen sich meist nach dem 18. Lebensjahr ziemlich
    bockbeinig mit der Kostenübernahme für die KFO anstellen. Ich kann Dir nur raten suche in Köln Uni oder einer
    anderen Klinik für MKG auf und lass Dich nochmals beraten auch wegen der Kieferorthopädie. Unter Umständen
    können die Dir dann eine Bescheinigung für die Krankenkasse ausstellen, oder Dich beraten.
    Die KFO wird nach dem 18. Lebensjahr in Deutschland bei kombiniert kieferorthopädisch Kieferchirurgischer Be-
    handlung übernommen, sowie auch bei angeboreren Fehlbildungen .
    LG Bettina

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