Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Logopädin sagt es bringt nichts mehr. Zweite Meinung holen?

  1. #1

    Registriert seit
    10.11.2016
    Ort
    ahrensburg
    Beiträge
    2

    Standard Logopädin sagt es bringt nichts mehr. Zweite Meinung holen?

    Und schon kommt ganz schnell meine erste Frage
    Hallo erst mal an alle!
    Luca ist 6 Jahre und 8 Monate alt und wurde in September eingeschult. Er ist seit Juli bei eine Logopädin hier in unsere Nähe. Er hat letzte Woche seine 10 Behandlungen á 45 Min. abgeschlossen, doch als ich ihn abholte teilte mir die Logopädin mit das er ggf nur noch 10 Behandlungen bekommen soll und danach ist wahrscheinlich ende weil sie denkt, das ist sein Maximum an "Besserung" und man wird sein Sprachfehler ("S" Problem) nicht aufheben können.
    Habt ihr da Erfahrungen? Ist das nicht ein Lernprozess von ggf Jahre?
    Die Kinderärztin hatte mich doch so dringend geraten das er Logo macht und nun das?
    Laut die Logopädin gibt es Besserungen (wenn er sich Mühe gibt), ich als Mutter höre bis jetzt nicht so viel unterschied als vor der Therapie.
    Wie sind/waren eure Erfahrungen bei Logopäden? In 20 Behandlungen sollte er schon sein Sprachfehler entweder raus haben oder halt keine Chance mehr? Ich habe große Bedenken das ich "ihr glaube" , damit einen Fehler mache und anstatt dabei zu bleiben und es jetzt intensiv zu fördern es abbreche und tatsächlich Luca irgendwann keine Chance hat oder mindestens viel schwieriger für ihn ist diesen Sprachfehler zu korrigieren.
    Wir kommen aus der nähe von Hamburg.
    Über eure Meinung und Erfahrung würde ich mich unglaublich freuen!

    Liebe Grüße

  2. #2

    Registriert seit
    27.01.2009
    Ort
    xxx
    Beiträge
    141

    Standard

    Hallo, das kommt sicherlich auf die Art des Sprachfehlers und seine Ausprägung an.

    Ich hatte als Erwachsene wegen einer Zungenfehlstellung auch einmal etwa 20 Behandlungen, was letztlich gereicht hat, aber ich habe auch mehrmals täglich zu Hause meine Übungen gemacht. Als Erwachsene habe ich da die notwendige Disziplin aufgebracht, um das durchzuziehen.

    Vermutlich kann man ein so rigides Programm mit einem Sechsjährigen nicht machen, weswegen ich meinen würde, dass es von vornherein etwas länger dauern könnte.

    Und dann gibt es ganz sicherlich Sprachfehler, die zwar behoben oder deutlich verbessert werden können, aber bei denen in jedem Fall ein längerer Zeitraum, wenn vielleicht auch nicht mehrere Jahre, erforderlich ist.

    Daher würde ich bei der Logopädin noch einmal nachhaken oder ansonsten tatsächlich versuchen, eine zweite Meinung einzuholen.

  3. #3
    Avatar von Anja mit Torben
    Registriert seit
    28.12.2008
    Ort
    Pinneberg
    Beiträge
    668

    Standard

    Hallo!
    Also bei mir waren meine Tochter (kein Spaltkind) wie auch mein Sohn in logopädischer Behandlung. Meine Tochter fast 5 Jahre durchgängig (abgesehen von den 3 Monats-Pausen, die immer nach so und so viel Rezepten von Nöten sind), mein Sohn 1,5 Jahre. Wurde Dir die Logopädin empfohlen? Die erste Logopädin, hatte damals meine Tochter falsch therapiert. Das habe ich nach 2 Jahren Logo dann im UKE erfahren. Dort wurden wir zu einer weitergehenden Untersuchung vom Pädaudiologen hin überwiesen. Da haben Logopäden/HNO/Kinderarzt und Psychologe gemeinschaftlich untersucht/geguckt, wo das Problem wegen der Aussprache liegt und am Ende war es eine falsche Therapie der Logopraxis

    Es soll wohl auch mal Kinder geben, die nach 20 Terminen durch sind, aber bei Deinem Luca klingt es jetzt nicht wirklich so.
    Liebe Grüße, Anja

  4. #4
    Avatar von Eva
    Registriert seit
    04.07.2011
    Ort
    Würzburg
    Beiträge
    289

    Standard

    Hallo,
    Also David ist auch schon seit 4 Jahren durchgängig bei der Logo.
    Sein Zwillingsbruder macht gerade auch Logo, und da war es zB wesentlich schwerer ein Rezept zu bekommen . Kinderarzt wollte keines ausstellen, immer weiter abwarten, nun hat uns ganz unkompliziert der HNO ein Rezept ausgestellt, ich denke mehr als 2x10 Einheiten werde ich da auch nicht brauchen.
    Aber bei David hab ich immer ohne Probleme, ohne Pausen, ein Rezept aus dem Spatzentrum, und ich merke schon, dass er nachlässiger wird, wenn wir wegen Ferien oder so mal 2 Wochen aussetzen...
    Wer hat denn das Rezept ausgestellt, der Kinderarzt? Wie wäre es denn, wenn du nochmal eine andere Logopädie aufzusuchst?
    Die falschen Angewohnheiten festigen sich, meiner Meinung nach, wenn man nicht gegen steuert...?
    Irgendwie komisch...
    Eva mit Jonas 17.11.1999 und den Zwillingen Simon und David 18.04.2011

    David bds. LKG-Spalte
    (Lippenverschluß und Paukenröhrchen 11/2011; Lippenkorrektur, Gaumenverschluss und Paukenröhrchen 4/2012, Restlochverschluss"versuch" und Paukenröhrchen5/2013, Paukenröhrchen 1/2014)


  5. #5
    Avatar von Katharina2016
    Registriert seit
    01.04.2016
    Ort
    Willingshausen
    Beiträge
    21

    Standard

    Hallo.
    Unsere erfahrung war folgende: Romina, 6 jahre alt. hatte bisher in ihrem leben jeweils 2x ein logo-rezept, von jeweils 10 sitzungen. Das erste mal stand eher die Innere "Mundmotorik" im vordergrund (sie konnte bspw. nicht aus einem strohhalm trinken etc.) Dies wurde alles durch die 10 behandlunge und kontinuierlichem weiterüben zuhause vollständig verbessert bzw. defizite komplett behoben. dann hatten wir nochmal mit 5 jahren 10 sitzungen wegen verschiedener buchstaben (drei= Grei.... usw.) aussprache und buchstaben richtig formen und auszusprechen.... das war sehr hart und wir haben das lange mit ihr "trainiert". Wir hatten glück das sich auch dieses problem damit vollständig gelöst hat. Dennoch sprach ich auch damals die logopädin auf ihre Nasale sprache an.... ihr kommentar: " ich zeige ihnen ein paar übungen, womit man das etwas verbessern kann, aber komplett weg bekommen wäre aufgrund der antatomischen gegebenheiten bei spaltkindern fast nahezu unmöglich!"
    Ich war schon etwas geschockt, aber sie hat scheinbar recht. Die in der chirurgie sagten uns ähnliches, sowohl auch die klinik-logopädin wo wir immer 1x jährrl. vorstellig werden mussten um zu schauen wie ihre sprachentwicklung ist. Jede logopädin meinte bisher immer, das sie super gut für ihr "handycap" spricht. Aber dieses nasale wird schon immer in gewissem maße bleiben.
    Fragt einfach auch mal in eurer MKG nach (Die wissen eher was aus rein "anatomischer sache" da noch so drin ist) Unsere chirurgen haben uns das immer sehr gut und veranschaulichend erklärt. Trotzdem ist das mit der zweitmeinung vielleicht nicht die schlechteste idee. Wir haben ja auch bisher immer zwei meinungen zum vergleich gehabt (klinik-logopädin und logopädin zu hause vor ort)
    lg und alles gute für euch

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •