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Thema: Trinkmenge

  1. #1

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    Standard Trinkmenge

    Hallo!
    Bin neu hier und wollte mal um Rat fragen. Unsere kleine Sophie ist am 17.09.2016 zur Welt gekommen und hat eine Gaumenspalte (weicher und ein Teil des harten Gaumen). Geburtsgewicht war 2790g - Entlassungsgewicht war 2625g und jetzt mit 5 Wochen sind wir bei 3050g. Die Mengen die Sie trinkt sind relativ unterschiedlich von 45 bis 65 ml alle 3 Stunden außer in der Nacht da schläft sie 4 bis 5 Stunden und da weck ich sie nicht extra auf, hör auch gar keinen Wecker, den ich mir schon des Öfteren gestellt habe. Ab und zu kommt sie mit ihrem Rhythmus ganz draus und kommt alle halbe bis 1/ 2 Stunden und da trinkt sie dann nur 15 - 35 ml. Sie nimmt zwar zu aber nur schleppend und ich mach mich halt schon so meine Gedanken bzw. die vom Spital meinten ja zuerst alle 3 Stunden aufwecken... jetzt schon alle 2 Stunden, den stillen tut man ja auch alle 2 Stunden...wer macht das bitte wirklich so? Wenn die Kinder Hunger haben melden sie sich eh, was bringt bitte alle 2 Stunden zu wecken, da trinken sie sicher erst nicht recht viel. Da stillen nicht funktioniert, pumpe ich ab und sie bekommt die MM mit der Flasche. Wir trinken mit dem NUK +6 Sauger der ist aus Latex, wir haben das Loch vergrößert und helfen jedes Mal mit und trotzdem brauchen wir auch 45 - 60 Minuten für eine Mahlzeit, wobei wir aber auch dazwischen wickeln damit sie wieder animiert wird. Könnt ihr sagen wie das bei euch so war bzw. ist von der Trinkmenge her mit 5 Wochen, Trinklänge bzw. welchen Sauger ihr hattet. Das Problem bei dem Sauger den wir haben, gibt es keine kleinen Flaschen mehr dazu (wurden aufgelassen von NUK) es gibt nur die großen wo 230ml rein passen. Nur was tu ich bitte mit so einer großen Flasche, wenn Sie ja nicht mal 100ml trinkt. Von Medela passt der Sauger drauf das weiß ich, daher bin ich auf der Suche ob es eine Flasche so mit 100-150ml gibt die auch weich ist sagt ich mal, damit man beim Trinken mithelfen kann (Flasche leicht zusammen drücken). Eine Gaumenplatte haben wir nicht, da sie diese nur bekommen würde, wenn sie das Trinken komplett verweigern würde. Eine OP ist erst mit 10 Monat vorhergesehen in Wien im AKH. Ich danke euch jetzt schon für eure Meldungen. Lg Daniela
    Geändert von Daniela1987 (20.10.2016 um 21:50 Uhr)

  2. #2

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    Hallo!
    Unsere Tochter hat am Anfang auch sehr wenig getrunken. Habe ihr tagsüber auch alle 2 Stunden etwas angeboten. Nachts habe ich sie schlafen lassen. Ich habe auch Milch abgepumpt und wir sollten von milupa dieses FMS Pulver hinzufügen. Dann bekommt die Muttermilch mehr Kalorien.
    Gefüttert haben wir mit dem Habermann. Die Medelaflaschen finde ich recht hart um sie zu drücken.:-/ aber wir konnten ja auch den Habermann drücken.
    Unsere Tochter hat am Anfang auch sehr sehr wenig zugenommen aber stetig. Richtig viel und gut getrunken hat sie erst als sie so ca.14 Wochen alt war.

  3. #3

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    Hat deine Tochter, wenn du sie alle zwei Stunden geweckt hast, doch eine gewisse Menge getrunken? Wenn ich Sie aufwecken würde mit 2 Stunden dann trinkt sie ja gerade mal 20-30 ml. Wie oft hast du Milch abgepumpt bzw. wie lange hast du das dann gemacht? Von dem Pulver hab ich noch nie was gehört, wurde dir dies im Spital bereits gesagt oder vom Kinderarzt? Von dem Habermann hab ich schon gehört, da trinken die Kinder anscheinend leichter, brauchen sich nicht so anstrengen. Und diese Flasche was dabei ist, ist weich sodass man mithelfen kann? Wie viel passt in die Falsche rein 150 ml?

  4. #4
    Avatar von Anja mit Torben
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    Mach Dich bitte nicht verrückt.
    Stillen würde man auch nur nach Bedarf und nicht alle 2 Stunden.
    Ein Baby braucht dann Nahrung wenn es hungrig ist und dieser Instinkt ist den lieben Kleinen mitgegeben.

    Es gibt keine Norm, wann und wie oft und wie viel ein Baby zu sich nehmen muß. Auch wenn Ärzte das gern so darstellen oder sogar auf den Pre-Milch-Packungen steht es drauf. Das ist Quatsch.

    Dein Baby meldet sich, wenn es hungrig ist und sie trinkt dann. Das ist doch gut und richtig.

    Meine Tochter (kein Spaltkind) war in Sachen Ernährung auch schwierig. An der Brust ist sie nur eingeschlafen so bald die Milch floß. Wach habe ich sie dann nicht mehr bekommen. Also habe ich Milch abgepumpt und Muttermilch per Flasche gegeben. Sehr mühsam alles. Meine Tochter schlief auch hier immer wieder ein beim Trinken, wenn sie getrunken hat, dann sehr langsam und nur kleinste Mengen. Meine Hebamme war aber trotzdem zufrieden weil meine Tochter einen zufriedenen Eindruck machte, sich allein meldete, wenn sie hungrig war, die Windeln immer voll waren und sie (wenn auch nicht der Norm entsprechend) ihr Gewicht stetig ein bißchen mehr wurde... Das war keine leichte Zeit. Da ich auch Spaltkind-Mama bin, kann ich Deine Sorge um so mehr verstehen.

    Wecken in der Nacht für extra Mahlzeiten? Nein... Freu Dich, wenn Du nachts mal ein bißchen ausruhen kannst. Sie wird Dich schon wecken.

    Wenn der Sauger nur noch mit großen Flaschen verkauft wird, dann ist es blöd, aber nimm doch die großen Flaschen. Jetzt trinkt Deine Kleine nur Miniportionen, aber in ein paar Wochen oder Monaten ändert sich das vielleicht
    Liebe Grüße, Anja

  5. #5

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    Hallo,

    unser Sohn kam vor gut fünf Jahren auch mit einer Hart- und Weichgaumenspalte zur Welt. Er bekam allerdings bald nach der Geburt eine Trinkplatte, damit die Milch nicht gleich wieder aus der Nase rauslaufen konnte. Auch ich habe die MM abgepumpt und mit Flasche verfüttert. Wir hatten die Nuk-Latex-Milch-Sauger (Gr.2) mit extra Loch vorne drin. Wir haben aber nicht die Flasche gedrückt, sondern direkt vorsichtig auf den Sauger, wenn wir gemerkt haben, dass unser Sohn saugen will. Das brauchte ein bisschen Übung, aber nach kurzer Zeit hatten wir da einen guten Rhythmus gefunden. Unsere Trinkmengen lagen auch im Bereich 40-80ml mit einigen Ausnahmen nach oben oder unten und das füttern dauerte sehr lange, wurde aber mit der Zeit von alleine besser. Und wir haben nur nach Bedarf gefüttert, mal häufiger (ca. stündlich) dann mal wieder nur alle drei Stunden. Er hat zugenommen und unsere Hebamme war damit zufrieden und hat uns somit die Sicherheit gegeben, alles richtig zu machen, auch wenn Ärzte, Internet, Bekannte eine andere Meinung haben. Größere Trinkmengen gab es bei uns erst nach dem Gaumenverschluss mit 3,5 Monaten.

    Jedes Kind ist in seinem Trinkverhalten verschieden und unsere besonderen Kinder tun sich halt etwas schwerer mit dem Saugen. Lass dich nicht verrückt machen und gehe deinen Weg. Solange deine Tochter zunimmt und einen zufriedenen Eindruck macht ist doch alles gut, oder?

    Liebe Grüße,
    Folke

  6. #6

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    Also darf man sich nicht verrückt machen lassen, den sagen tut ja jeder was anderes ob Spital, Kinderarzt oder Hebamme. Ich möchte halt das die kleine zu nimmt, obwohl das eh der Fall ist und auch gesunde Kinder haben des Öfteren Probleme beim Trinken, aber gerade bei unseren Spaltenkindern tut man sich halt mehr an. Was mich wundert, das die OP erst mit 10 Monaten gemacht wird nicht vorher oder ist das auch unterschiedlich? Bzw. was wird alles auf uns zu kommen... beim Essen habt ihr da dann auch Probleme gehabt oder ist das dann leichter bzw. haben eure Kinder beim Sprechen (gewisse Laute) Probleme gehabt oder eher nicht? Fragen über Fragen stellt man sich.

  7. #7

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    Sorry, vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Wenn meine Kleine geschlafen hat, habe ich sie auch nicht geweckt. Sie hat auch nicht viel getrunken. Der Rest musste sondiert werden. Habe auch nur die erste Zeit alle 2 Stunden etwas angeboten. Als die Trinkmenge nachher mehr wurde, habe ich nach Bedarf gefüttert. Richtig viel hat sie erst nach ca. 14 Wochen und nach Ziehen der Sonde getrunken.
    Meine Kleine ist mit PRS geboren, da war es noch etwas schwieriger wegen dem zurückliege dem Kinn.
    Unsere Tochter wurde mit ca.6 Monaten operiert. Man sagte uns wenn man zwischen dem 6.-12. Lebensmonat operiert, ist die Narkose verträglicher.
    Das FMS Pulver hatte man uns in Krankenhaus mitgegeben.
    Ich habe alle 2 Stunden abgepumpt und das 1 Jahr lang.

  8. #8

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    Also alle 2 Stunden abpumpen und das 1 Jahr lang, alle Achtung muss ich schon sagen. Und das in der Nacht auch sogar, da warst du eh eigentlich rund um die Uhr mit abpumpen und der kleinen beschäftigt. Das MM besser ist bzw. gerade wo ja die kleinen später dann operiert werden müssen ist mir schon klar, aber mit dem abpumpen geht halt viel Zeit immer drauf (abpumpen/ reinigen...) aber du weißt es ja selber. Wie ist es dann mit den ersten Essversuchen, klappt das relativ gut, da müssten Sie sich ja leichter tun als beim saugen oder? Und wir war es dann bei euren kleinen punkter Reden, gabs da Probleme, da sie bei uns so etwas in die Richtung angeschnitten haben.

  9. #9

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    Meine Tochter hat sich mit Brei sehr schwer getan. Hat nur geschrien und dann kam es durch die Nase wieder raus. Da habe ich es vor der OP auch gelassen. Das wollte ich ihr nicht auch noch antun. Sie hat erst so mit 10 Monaten angefangen Brei zu essen. Aber wie sie es raus hatte, wollte sie nur noch abends Milch.
    Meine Tochter ist erst 17 Monate aber laut Logopäde macht sie ganz klare, deutliche Laute. Aber richtig Sprechen tut sie noch nicht.

  10. #10
    Avatar von Hamburger Ninchen
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    Hallo Daniela, wie geht es deiner Kleinen denn mittlerweile? Hat sie sich gut entwickelt und fleißig zugenommen? Meine Tochter ist fast gleich alt (22.09.16, Weichgaumenspalte) und ich hatte am Anfang genau die gleichen Probleme wie du! (Schade, dass ich erst jetzt in dieses Forum gestoßen bin.) Sie hat kaum getrunken, 5-6 Mahlzeiten pro Tag, die meist so 45 Minuten gedauert haben und immer nur 50-90ml. Nach vier Wochen waren wir auf Anraten unserer Hebamme nochmal im Krankenhaus, weil die Gewichtszunahme einfach zu gering war (teilweise nur 50g pro Woche). Ich war natürlich mit dem Nerven am Ende und wusste nicht, wie ich mehr Milch in das arme kleine Kind bekommen sollte. Ich habe immer versucht, nach ihrem Rhythmus zu gehen, denn Wecken und versuchen zu füttern war zwecklos, da hat sie dann gar nichts getrunken. Im Krankenhaus hat man sie dann einfach nochmal gecheckt, Anzeichen von Dehydrierung gab es keine und sie wirkte auch immer zufrieden und wach, aber wir konnten nochmal mit einer Stillberatung sprechen. Sie hat mir den Tipp gegeben, da ich ohnehin viel mehr Muttermilch hatte, als sie getrunken hat, die Milch aufzutrennen. Ich habe dann ca. die ersten 50ml pro Seite weggekippt (schade drum, aber naja..) und ihr nur noch die fettigere Hintermilch gegeben. Das hat geholfen und nach ca. 5 Wochen ist plötzlich der Knoten von ganz allein geplatzt und sie hat durchschnittlich 150ml pro Mahlzeit getrunken und das auch zügiger und regelmäßig. Ich glaube, viel hängt damit zusammen, dass die kleinen am Anfang einfach noch so schwach sind und das Trinken ohnehin anstrengend wäre und wenn es durch eine Gaumenspalte dann noch mal anstrengender ist, dann muss man einfach sehr viel Geduld haben... man darf sich wirklich nicht verrückt machen lassen. Das sagt sich natürlich leicht Ich habe immer fast sklavisch mein Trinkprotokoll geführt und hatte teilweise Mittags schon Angst, wenn ich das Gefühl hatte, an dem Tag nicht auf die nötige Trinkmenge zu kommen. Aber irgendwann stellt sich da eine Gelassenheit ein, die auch ganz viel damit zu tun hat, dass man sich selbst vertraut, zu merken, wenn das Kind nicht zufrieden ist und zu wenig bekommt und auch mit Vertrauen zu seinem Kind, dass es einem zeigt, was es wann braucht.
    Pumpst du noch ab und habt ihr schon mit Beikost angefangen? Wie sind denn heute so die Trinkmengen? Liebe Grüße, Nina

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