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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Noch immer Schlafprobleme...mit 3?


sannylove
30.01.2008, 22:46
Hallo Ihr Lieben,

unser Süßer ist mittlerweile 3 Jahre alt geworden und hat noch immer Schlafprobleme. Nun würde mich mal interessieren, ob das bei Euren Kinder auch so ist. Insbesondere möchte ich hier die Mehrfachmamas ansprechen... Wir haben 3 Kinder, bei den beiden "gesunden" kenne ich die Probleme nicht, es sei denn, sie sind oder werden krank, zahnen etc. Aber unser Luca wird fast jede Nacht wach und es fast jede Nacht unmöglich, ihn wieder zum Schlafen zu bringen, es sei denn, wir gehen mit ihm ins Bett.

Ich muß dazu sagen, daß er als Baby völlig normal durchgeschlafen hat, seit der 1. OP haben wir dieses Theater und seit der 2. OP (mit 11 Monaten) erst recht.

Nun bin ich mal gespannt auf Eure Erfahrungen!

Liebe Grüße
Sanny

Ach ja, wir haben keine Einschlafprobleme, sondern Durchschlafprobleme.

ecflynn
31.01.2008, 07:40
Hi Sanny,
also wir haben das Problem "Gott sei Dank" nicht.

Haydan hatte nur Probleme mit dem Durchschlafen nach den OP's fuer ca. 2 Wochen, oder natuerlich, wie Du schon geschrieben hast, wenn sie mal Zahnen oder Krank sind.

Warst Du denn mit eurem Suessen deswegen schon mal beim Arzt?? Was sagt der denn so??? Ich habe letzin gesehen das sie schon bei einem 4 jaehrigen Kind eine Schlafstudie im Schlaflabor gemacht haben, vielleicht waere das ja mal angebracht bei eurem Zwerg.

Kann natuerlich schon sein das er durch die OP's ein gewisses Trauma erlitten hat, aber ich wuerde das auf jeden Fall mal abklaeren, das kann ja jahrelang nicht so weiter gehen, vor allem wenn er dann in den Kindergarten oder Schule geht, da braucht er ja seinen erholsamen Schlaf.

Wir druecken die Daumen.
LG
Christine

maria
31.01.2008, 09:33
Hallo Sanny,

ich hab deinen Beitrag mal ins Offtopic verschoben, denn es hat ja eigentlich nichts mit der Spalte zu tun!

Rocco31
31.01.2008, 09:34
Hallo Sanny, ich bin zwar keine "Mehrfachmutter", möchte Dir aber trotzdem schreiben, was ich darüber denke. Für den Kleinen ist es absolut schlimm, wenn er nachts aufwacht und dann alles ruhig ist und niemand da ist. Also sucht er sich Geborgenheit und kommt zu Euch, um wieder einschlafen zu können. Durch die Klinikerfahrungen kann es verstärkt zu Verlustängsten kommen. Dieses Gefühl von Geborgenheit könnt ihr ihm auch anderweitig vermitteln. Das kann ein Nachtlicht sein, oder eine CD die ihr leise anmacht (am besten immer dieselbe). Unsere Frieda hatte auch mal so eine Phase, wir haben sie dann immer konsequent zurück ins Bett gebracht und ihr die Einschlaf-CD und zusätzlich ein Licht angemacht. Wenn mehrere Kinder in einem Zimmer schlafen ist es natürlich schwierig mit akkustischer Beschallung, aber es gibt auch Kuscheltiere die Gute-Nacht-Geschichten erzählen und so dürfte es die anderen nicht stören. Wichtig ist, das ihr am Anfang der Umgewöhnung eine Weile bei ihm bleibt während die Musik oder Geschichte läuft und dann immer kürzer, bis es gar nicht mehr nötig ist. Frieda hat sich dann irgendwann selbst ihre Musik und ihr Licht angemacht. Sogar heute noch manchmal, aber das ist schon sehr selten geworden. Etwas anderes ist es, wenn sie einen schlechten Traum hatte, dann darf sie bei uns schlafen. Sie hat dieses Privileg aber nie ausgenutzt, sondern ist manchmal von sich aus wieder in ihr Bett gekrabbelt. Hoffentlich hilft Euch das weiter, denn nichts ist auf Dauer schlimmer als nicht durchschlafen zu können, ich weiss das nur zu gut.

Liebe Grüße

Rocco und Familie

Kirsten und Noel
31.01.2008, 12:00
Hallo Sanny,
Noel hatte nach der OP zwar keine Durch-, sondern nur Einschlafprobleme. Allerdings schlief er zu der Zeit noch mit in unserem Bett (wie alle unsere Kinder vor ihm auch) und musste daher in der Nacht nicht nach Geborgenheit suchen. Falls es Euren Schlaf nicht massiv beeinträchtigt. könnten Ihr auch versuchen, ihn eine Zeitlang bei Euch schlafen zu lassen, denn offenbar muss bei ihm gerade ein Bedürfnis nach nächtlicher Geborgenheit befriedigt werden. Vielleicht hilft das ja? Und keine Angst, dass Ihr ihn dann "nie wieder" rauskriegt, denn meistens ist es so, dass Bedürfnisse, die erfüllt werden, einfach vergehen, sprich, dass er bald auch wieder alleine schlafen kann.

DIana und LIna
31.01.2008, 22:07
Hallo. Bin zwar nur einzelmama aber lasse auch mal mein senf ab.

Lina war da echt unkompliziert, Im krankenhaus direkt nach der Geburt nachts 6 Stunden, zuhause dann 8 Stunden und mittlerweile so ihre 12-14 Stunden in der nacht und 1-2 Mittagsschlaf. Außer wenn sie Krank wird aber das kennst du ja.

Hast du den schonmal dein KIA drauf angesprochen???
Lina braucht "ihr" bett, einmal in einem Jahr hat sie bei mir geschlafen sonst nie, da sie die nacht auch zum abschalten braucht.
Wie ist er denn drauf wenn er aufwacht??? Will er spielen oder knuddeln??? Was war bei den op´s??? War er da nachts bei dir auf dem Arm als es ihm nicht gut ging??? Was passiert wenn du ihn einfach wieder in bettchen legst???

Lina hatte kurz nach der op auchmal so ne kurze zeit, da wollte sie spielen und im bett nur stress gemacht, sobald sie draußen war fing sie an zu spielen, legte ich sie hin, fing sie an zu weinen. Ich habe sie weinen lassen und bin dann immer im abstand von 5 Minuten reingeganen und habe sie kurz gestreichelt ihre bimbam angemacht. Nach 2 Nächten war dieses Teater weg, sie weinte jeden abend für ca ne halbe stunde. Aber ich wußte das sie eine trotzphase durchmachte und ihre grenzen testen wollte. Während der op zeit, wurde sie ja auch von vorne und hinten betüddelt, dass hatte sie sich gemerkt und testete es aus.

Würde es aber auf alle fälle klären lassen vom kia vielleicht hat sie ja auch noch ein anderes problem, mit dem schlafen!!! Schlaflobar wäre eine gute lösung finde ich.


Weiterin viele ruhige nächte

Henning mit Jan
31.01.2008, 22:37
Hallo Sanny,

wenn ihr die Probleme seit den OPs habt (und da auch noch den einzelnen OPs zuordnen könnt), dann würde ich doch mal davon ausgehen, dass es etwas mit den OPs zu tun hat. Ob mensch das nun ein Trauma ist oder anders benannt werden kann, ist erst mal nicht so wichtig. Hauptsache ihr kümmert euch drum und nehmt es ernst.

Wir haben bei Jan nach der ersten OP gute Erfahrungen mit Cranio-Sacral-Therapie gemacht.

Alles Gute,
Henning

Henning mit Jan
31.01.2008, 22:40
@ Maria:

Wenn die Schlafprobleme seit den beiden OPs bestehen, hat das Thema doch wohl schon eher was mit LKGS zu tun. Ich find die Plauderecke dann nicht so ganz den richtigen Platz dafür... eher bei "Gesundheit" oder auch im "Treffpunkt".

Ich nehme an, dass einige ähnliche Probleme mit ihren Kindern nach der/den OP/s haben.

Liebe Grüße,
Henning

Andrea & Jana
01.02.2008, 14:34
Unser Großer ist jetzt 3 1/2 und es ist momentan undenkbar ihn alleine in seinem Zimmer schlafen zu lassen, wir haben keine ruhige Minute.
Angefangen hat es mit der Diagnose von Jana. Er hat gespürt, daß wir traurig waren und sind dann näher zusammengerückt. Ich hab ihn richtig als meine Stütze genommen und viel gekuschelt. Dann ist er in der Nacht immer selber gekommen. In der Früh war er dann in unserem Bett ohne es zu merken.

Einschlafen ist nicht das Problem aber...
um ca. 10-11 Uhr muß er dann aufs Klo, wir haben aber noch zur Sicherheit eine Windel, die er dann selbst abmacht. Dann hat er wieder Durst und so beginnt das Spiel erneut. Trinken = Klogehen.
Vielleicht geht es hier um loslassen?

Er hat auch wieder in seinem Bett geschlafen, als wir Jana in sein Zimmer
verlegt hatten. Das ging aber nicht lange gut, weil beide wieder krank wurden und beide waren wieder im Elternschlafzimmer.

Ich halte es nach wie vor für ein körperliches Bedürfnis bei den Eltern schlafen zu wollen. Meinen Freundinnen geht es genau so.
Jede mir bekannte Familie hat ein Gelage im Bett mit 3-5 jährigen.

Ich wünsche mir nun auch wieder, daß jeder in seinem Bett schläft, aber eine ruhige Nacht ist auch was wert und ich gebe nach.
Nun gehört das Wohnzimmer Mama u. Papa.

Diese Woche wollen wir einen neuen Versuch starten mit Aussiedlung.

Mal sehen...

chrissy87
01.02.2008, 14:37
Hallo Sanny

Das Problem kenne ich so ungefähr.
Bei meiner Tochter die kein LKGS hat,war es auch eine Zeit lang so ähnlich
Als sie 3 Jahre war sprich letztes Jahr,Erst mal wollte sie nie schlafen und dann lag sie im Bett so gegen 21-22 Uhr aber um 3Uhr stand sie dann auf der matte
und hat gespielt und wollte patu nicht ins Bett,ja und Morgens dann zum Kindergarten war sie dann zu Müde.
Ich Denke das es ein Phase ist.
Weil jetzt macht sie e nicht mehr.
Schläft er denn auf den sofa ein??

LG Chrissy

sannylove
10.02.2008, 22:39
Hallo,

erstmal vielen DAnk für die Antworten und sorry, daß ich nicht gleich drauf reagiert habe, aber wir hatten hier ein bissl viel zu tun. Alle Kids waren krank und das heißt natürlich: AUSNAHMEZUSTAND!

Nun ja, dann werde ich wohl demnächst mal den KIArzt ansprechen, dann schauen wir mal weiter...

Trotzdem vielen Dank für Eure Erfahrungsberichte!

LG Sanny

Kirsten und Noel
11.02.2008, 09:55
Hallo Sanny,
hoffe, Deine Kinder sind nun wieder fit!

Es gibt auch ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Schlafen, falls Du gern liest: "Schlafen und Wachen - Ein Elternbuch für Kindernächte", von William Sears. Kann einem helfen, schwierige Phasen gut zu überstehen...