Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : aufwachraum - ja oder nein?
pooki mit kimi
09.12.2007, 21:02
huhu,
ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich jetzt nicht alle OP berichte durchlese...
nachdem uns gesagt wurde, wir dürften in siegen in den aufwachraum, ich jetzt von isa aber gehört habe, dass das wohl doch nicht geht - zumindest sie nicht rein durfte:
wie war das bei euch? generell möglich? oder nur unter bestimmen umständen?
an die, die nicht rein durften:
ist es vielleicht sogar besser nicht da zu sein? nach dem motto solange sie schlafen merken sie eh nicht ob man da ist und man selber spart sich den ersten (vielleicht schlimmsten) anblick?
momentan hab ich das gefühl ich müsste mich nach einer anderen klinik umschauen, weil mir es sehr, sehr wichtig ist sofort nach der OP bei kimi zu sein. aber bevor ich es hier überstürze würde mich interessieren für wie wichtig ihr das erachtet. oder gibt es einen guten grund der dagegen spricht?
wäre euch dankbar mir zu raten. denn eigentlich hab ich keine lust wieder von vorne zu beginnen nachdem ich mich in siegen gut aufgehoben gefühlt hab. wenn es aber nun so ist, dass die realität dem vorher besprochenen widerspricht (wobei ich jetzt nicht mal mehr schwören kann, dass uns gesagt wurde, wir können rein. kann wohl auch sein, dass ich einfach davon ausgegangen bin), fühle ich mich nicht mehr so gut mit der entscheidung!
:danke:
Birgit,
also ich durfte sofort zu Haydan als sie im Aufwachraum war und das war mir wirklich unglaublich wichtig. Klar hat sie geschlafen, aber die Kleinen merken das schon wenn Mama da ist. Der Anblick waere der gleiche gewesen, ob im Aufwachraum oder nicht. Ich war mit Ihr ca. 1 Std. dorten bis sie startklar war auf das Zimmer verlegt zu werden. Ich wuerde es immer wieder so machen.
Hast Du denn schonmal in Siegen nachgefragt ob das moeglich ist. Kann ja sein das es bei Isa "nur den Umstaenden" entsprechend gehandhabt wurde, das sie da nicht mit reindurfte.
Ruf doch einfach mal an und frag nochmal nach.
LG
Christine
Esther und Linus
09.12.2007, 22:05
Hallo Birgit, ich schreib Dir natürlich gerne, wie es bei uns war (das ist ein bißchen wie bei der Geburt...Man kann nicht aufhören, bei jeder Gelegenheit davon zu erzählen...). Am Entscheidendsten wäre es aber sicherlich, was die Ärzte in Siegen zu Deinen Fragen sagen. Ihr habt ja auch noch ein Anästhesie-Aufklärungs-Gespräch vorher. Da seid Ihr doch mit diesen Fragen an der richtigen Adresse! Ich vermute auch mal, daß bei Giuliana die Eltern deshalb trotz anderer Absprachen nicht in den Aufwachraum durften, weil es eben mit dem Medikament diese Komplikationen gegeben hatte bevor man die Eltern überhaupt hätte holen können. Wenn die Dir zusagen, Ihr dürft in den Aufwachraum, sehe ich keinen Grund, warum es Euch dann verwehrt werden sollte. Wenn sie es Euch zusagen, werden sie es, wenn alles normal läuft, auch tun. Davon kannst Du ausgehen! Und das wird in jeder Klinik so sein.
Wir durften nach der OP kurz zu Linus in den Aufwachraum, nachdem er wach geworden war. Genau so war es vorher auch abgesprochen. Es waren wirklich nur drei Minuten, die wir bei ihm waren, aber wir hatten absolut das Gefühl, es ist alles in Ordnung und wir können ihn den Leuten da unten nochmals überlassen. Als wir bei ihm waren, schlief er. Er sah sehr ruhig und fridlich und lieb aus. Und für mich war es okay. Sein Anblick war übrigens überhaupt nicht schlimm. Und es war okay für mich, ihn wieder zu "verlassen", bis er nach oben zu uns ins Zimmer kam, denn ich wußte, es war alles gut. Er war gut aufgehoben, das spürte ich. Es war ganz warm im Aufwachraum, und ich wußte, wie gern er das mag. Es hat dann auch noch mal vier Stunden gedauert, bis wir ihn dann wieder hatten. Ich war mir sicher, daß das alles so okay war. Ich hatte vollstes Vertrauen und ein sehr gutes Gefühl. Es war ein bißchen wie in einem Traum. Ganz sicher und ganz intensiv. Wenn es aber Komplikationen gegeben hätte, hätten wir sicherlich auch in unserer Klinik nicht in den Aufwachraum gedurft. Dann wären wir ihm mit Sicherheit auch erst einiges später auf der Intensiv wiederbegegnet. Das ist in meinen Augen ziemlich üblich so.
Ich bin mir sicher, daß Linchen kein Trauma hat, weil ich in der Aufwachphase nicht permanent bei ihm war. Ich bin mir ganz sicher, daß das für ihn völlig okay war. Umso wichtiger war es natürlich für ihn zu spüren, daß die Mama bei ihm war, nachdem er dann im Zimmer immer mal wieder bei Bewußtsein war. Aber dem Zeitpunkt hab ich ihn natürlich keine Sekunde mehr aus den Augen gelassen. Schon allein, wenn ich aufs Klo oder zum Abpumpen ging (das waren so die beiden einzigen Dinge, für die ich das Zimmer verließ), habe ich jedesmal eine Schwester gebrieft und ihr gesagt, wo ich bin und was gerade bei ihm los ist.
Hat Dir das nun geholfen?
Viele Grüße
conny mit maurice
09.12.2007, 22:18
hallo,
wir haben vor dem op auf unseren sohn gewartet... haben sogar gesehen, wie sie ihn (er auf dem arm der schwester - schreiend und ohne armstulpen- aus dem op getragen wurde)... danach haben sie ihn noch einmal ruhig gestellt und schon durfte einer von uns zu ihm... wir konnten uns sogar zwichendurch abwechseln... das finde ich auch gut, denn dann weiß die bzw. der kleine auch, das die eltern da sind...
lg conny
Hallo ich habe Erik zur jeder Op selber zur Schleuse gebracht,und nachher auch auf ihn gewartet.Wir durften immer im Aufwachraum dabei sein.Es war mir immer sehr wichtig.Die Schwestern haben es auch immer gerne gesehen wenn die Mutter dabei war.LG Ute
Anja und Finn
09.12.2007, 22:32
Hallo Birgit,
bei uns war es so dass einer mit in den Aufwachraum mit durfte. In Berlin ist im OP Bereich extra ein Wartezimmer für die Eltern.
Als ich in den OP Bereich kam hat mir Frau Dr. Schmidt eben kurz erklärt was sie gemacht hat und dann musste ich aber noch (denke mal es waren 10 Minuten) warten. Als ich dann endlich zu ihm durfte war er aber auch schon wach. Eine Schwester hatte ihn auf dem Arm. Er sah fürchterlich aus. Voll zugequollen. Er brauchte zum Glück aber nicht mehr weiter überwacht werden denn er hatte die OP super überstanden.
Er hatte die OP im August und jetzt ist fast schon alles vergessen. Du wirst sehen ehe Du dich versiehst ist alles vorbei.
Liebe Grüße
Anja
Isa mit Giuliana
09.12.2007, 22:35
Aber, wenn es so stimmt, also dass wir wegen des - ich nenn es mal Zwischenfalls - nicht in den Aufwachraum durften, dann
- muss Dr. Koch etwas gewusst haben, also dass man um ihr Leben kämpft oder zumindest das etwas nicht stimmt
- hat er uns belogen, denn er sagte, man wolle sie noch 1-2 Std beobachten und dann entscheiden, ob man sie zu uns ins Zimmer oder auf die Intensivstation bringt
Wie gesagt, warte den Donnerstag ab und ich werde ihn ganz sicher damit konfrontieren! Den bei mir kommt von Minute zu Minute mehr hoch und ich werde mir auch die gesamte Akte kopieren lassen. Ich hoffe mein Mann kann mich begleiten, aber ansonsten schreib ich mir vorher alles auf einen Spicker, damit ich ja gar nichts vergesse! Also wenn du besondere Fragen hast, her damit, dann stell ich sie für dich mit, unter anderem, warum wir nicht in den Aufwachraum durften!
pooki mit kimi
09.12.2007, 22:36
danke euch!!!
das hilft mir schonmal, da weiß ich, dass ich nicht die einzige bin, der es extrem wichtig ist gleich dazusein. möchte nicht ausschließen, dass ich bei nem guten gefühl nicht auch nochmal nen kaffee trinken gehe- aber ich will mich mit eigenen augen davon überzeugen das erst mal alles ok ist.
also meint ihr, wenn ich nochmal nachfrage und man mir sagt, ich könnte rein, dass ich mich darauf verlassen soll? ist schon klar, dass im falle von komplikationen das wieder ganz anders aussieht, aber so wie ich isa verstanden habe, sagten die was von "auch noch andere im aufwachraum, etc..) DAS wäre ja nichts, was sich plötzlich ergibt...
na, mal sehen was wir am telefon zu hören kriegen. zu isa werden wir natürlich nichts sagen, aber diese frage brennt mir nun doch auf der seele!
Kathrin mit Luca
09.12.2007, 22:39
Also wir durften auch sofort zu Luca !!! Wäre denen sonst aber auch an den Hals gesprungen, wenn das nicht geklappt hätte. Wenn man vor der Tür steht und das eigene Kind schreien hört, aber nicht hin darf - das ist ein ganz besch..... Gefühl. So war es in Bethel auf der Intensiv. Da ein frischoperiertes Baby zu Luca aufs Zimmer kam und bebeutelt werden musste, sollten wir auf dem Flur warten. Luca war nur am schreien und wir standen da und durften nicht hin. Furchtbar
Isa mit Giuliana
09.12.2007, 22:47
Ich meine, ich hätte noch mit Kugelbauch gefragt, ob man denn bei der Narkoseeinleitung dabeibleiben könne, was er verneinte, aber wir könnten nach der OP sofort in den Aufwachraum.....
Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass als Dr. Koch um halb 2 zu uns kam, er uns mitnehmen wollte und würde. Aber er sagte nur, dass alles gut gegangen sei, dass sie wenig Blut verlor und dass man sie aber vorher halt noch 1-2 Std beobachten würde....
Habe gerade Markus nochmal gefragt, und der bestätigt, dass mit Kugelbauch gesagt wurde, wird dürften sofort hin.
An dem Donnerstag vor der OP habe ich auch gefragt, da sagte er, wir dürften in den Aufwachraum, sobald sie wach sei und mein Mann sagte was von anderen Patienten....oder so ähnlich!
Aber erst nachdem ICH zum 2x nachfragte was los sei, brachte man uns zu ihr und das um 5 uhr. Giulia wurde um halb 8 geholt!
Pooki, ich will dich nicht noch mehr durcheinander bringen, aber wenn es dir, genauso wie mir eigentlich auch, so wichtig ist, dann harke nach! Ich werde auch nochmal darüber reden.
pooki mit kimi
09.12.2007, 23:06
das ist schon alles komisch, oder?
ich hab grad nochmal meinen mann gefragt, er ist auch sehr sicher, dass uns gesagt wurde wir könnten gleich nach der OP zu ihm!
aber selbst wenn er das nochmal bestätigt - was nutzt mir das, wenn es im endeffekt dann doch nicht so ist?
grummel...
Doreen mit Elisei
09.12.2007, 23:09
Wir hatten bisher 7 Ops in Berlin (zwei davon nur ganz Kleine, zum Einsetzen und reparieren der Latham-Platte) und wir durften jedesmal in den Aufwachraum.
Wir haben Elisei immer in der Schleuse übergeben und es war immer so, dass Frau Schmidt auf Station angerufen hat, wenn sie fertig war. Wir gingen runter und sie kam uns meist schon entgegen und hat uns alles kurz erklärt. Als dann auch die HNO-Leute ihr Werk getan hatten, konnten wir sofort zu unserem kleinen Mann. Auch Frau Schmidt kam gleich noch mal schauen, ob alles OK ist. Manchmal war er schon wach, machmal noch nicht.
Mir war das total wichtig und auch den Schwestern und Ärzten, denn wenn der Aufwachraum voller Kinder ist (manchmal bis zu 7 Kinder in jedem Alter mit allen nur möglichen OP´s), wissen die ohne die Eltern gar nicht wo sie zuerst trösten sollen.
Einmal war es so, dass Frau Schmidt etwas ausführlicher mit uns vor der OP-Tür geredet hat. Die Schwester aus dem Aufwachraum kam dann raus und meinte, jetzt würde es aber Zeit, dass ich komme. Elisei wäre schon wach und jammerte. Da wollte sie, dass die Mama da ist.
Doreen mit Elisei
09.12.2007, 23:12
das ist schon alles komisch, oder?
ich hab grad nochmal meinen mann gefragt, er ist auch sehr sicher, dass uns gesagt wurde wir könnten gleich nach der OP zu ihm!
aber selbst wenn er das nochmal bestätigt - was nutzt mir das, wenn es im endeffekt dann doch nicht so ist?
grummel...
Birgit, das habe ich auch schon gedacht, aber frag doch einfach mal die anderen "Siegener" in der "Wer ist wo in Behandlung"-Liste.
Vielleicht haben sie Isa ja wirklich nicht reingelassen, weil es nicht so lief, wie es sollte.
Wir waren auch nie alleine im Aufwachraum.Kann mich noch an eine Frau erinnern wo sich die Schwester drum kümmern mußte.Manchmal war es echt schlimm,wir durften aber immer beim Erik bleiben.Bei irgend einer Op hat er im Aufwachraum keine Luft bekommen,weil im Hals alles angeschwollen war.Der Arzt hat ihm gleich Kortison gespritz,das war für mich eine schreckliche Situation wo ich Panik bekommen habe.Ich war aber bei meinem Kind.LG Ute
dario und jasmin
10.12.2007, 00:24
ja, ich war bis direkt vor dem op dabei- nur durch die schleuse durfte ich nicht mit, und ja, direkt hinter der schleuse habe ich ihn wiederbekommen. das ist standart da und man beherzigt das sehr!
ich durfte wirklich nur nicht mit in den op, bei allem anderen wurde es sogar gewünscht. und sie haben mmer eine schwester als "mutterersatz" die die zwerge nimmt, kein mann.
hoffe, dass konnte bisschen helfen.
dario und jasmin
10.12.2007, 01:59
nochwas vergessen: der "aufwachraum" war bei uns eine intensivstation. es waren unengen von schwestern und ärzten da- hat mich unendlich beruhigt. leider durfte da nur einer von uns mit rein. aber jochen durfte uns mit vom op bis zum aufwachraum bringen und wir durften ihn noch in der schleuse schon wieder in den arm nehemen.
auf der normalen station durften auch immer nur zwei personen rein. die haben einen aber nie rausgeschickt, egal bei welcher behandlung, die eltern durften immer da sein. nur keine kinder unter 14 wegen den kinderkrankheiten. pumpen durfte man auch auf dem zimmer. und wenn ich duschen bin haben ihn meist die schwestern mit auf dem arm oder im wagen mitgenommen.
ich kann die klinik nach wie vor nur ausdrücklich loben....
Vronileine
10.12.2007, 08:28
Für meinen Sohn war es extrem wichtig, daß wir da waren.
Normalerweise wachen die KINDER JA INNERT EINER HALBEN Stunde auf.
In Wien haben sie mich angerufen, wenn die OP's fertig waren, damit wir sogar schon VOR meinem Sohn dort sind. Auch die Schwestern halten das für sehr wichtig.
Das Kind ist nach der OP nicht wie vorher.
Es schreit, kennt sich nicht aus und alles tut weh...also wenn da die Mama nicht dabei wäre...
Die anderen 15 Leut, die dort auch grad aufwachen, sind vollkommen egal.
Vronileine
Nina mit Leonie
10.12.2007, 09:36
Wir waren sogar zu zweit im Aufwachraum und wurden ermutigt, Leonie sofort auf dem Arm zu nehmen, damit sie merkt, daß wir da sind (und sie aufhört, sich die Sonde rauszuziehen :Roll vor Lachen:). Und es waren mehrere Erwachsene "Aufwachler" mit im Raum.
Ich denke auch, Du solltest Dr. Koch direkt auf Isas Fall ansprechen, bestimmt lag es an Giulianas Befinden, daß Mama und Papa ferngehalten wurden.
Schade, daß Du Dir jetzt so viele Gedanken vor Kimis OP machen mußt, die normale Aufregung hätte ja auch gereicht. Aber ich kann Dich verstehen, ich hätte jetzt auch Angst und würde alles ganz, ganz genau klären wollen.:du armer:
Hallo Birgit,
bei uns war es so, daß wir aus dem OP angerufen wurden, daß wir so langsam Richtung Op- Schleuse kommen können.
Dort wurde uns vom Chirurgen erklärt, was gemacht wurde, wie es gelaufen ist und anschließend sind wir zusammen in den Aufwachraum, sobald dort alles soweit gerichtet war.
Dort haben Sie uns den Kleinen - der bereits am Aufwachen war, sofort in die Arme gedrückt mit dem Kommentar: "Er braucht Euch jetzt!"
Bei beiden OPs waren auch andere Patienten im Aufwachraum, aber wir durften trotzdem immer bei Julian bleiben.
Ca. 2 bis 3 h später wurde er jeweils auf die Normalstation verlegt.
Liebe Grüße,
Chris mit Julian
@Isa,
Eure Situation war ein Sonderfall. Nach so einer Geschichte mit Medikamenten-Unverträglichkeit muss man wohl eine Weile aufpassen und ich vermute, Dr. Koch hat befürchtet, dass Eure Kleine noch mal wegkippen könnte, oder dass sie in ein Koma fallen könnte. Wenn in so einer Situation Eltern im Aufwachraum sind, stehen sie zum einem im Weg (diese Aufwachräume sind meines Wissens nicht sehr groß) und zum anderen tragen panische und schreiende Eltern (das ist ganz allgemein und nicht auf Euch gemünzt) nicht unbedingt dazu bei, dass die Ärzte konzentriert arbeiten können, sollte es nötig werden.
Außerdem möchte ich mir den Schreck, den Mutter bekommen muss, wenn ihr Kind im Aufwachraum aus ihren Armen genommen wird, weil es auf eine Intensivstation verlegt werden muss, lieber nicht vorstellen. Ich denke, das sensibelste, was ein Arzt in einer so besch...eidenen Situation tun kann, ist die Eltern, vorrübergehend im Unklaren zu lassen. Zumindest solange, bis die Konsequenzen absehbar sind. Ich denke, es ist auch für die Eltern weniger stressig, wenn sie hinterher mit dem konfrontiert werden, was passiert ist und was hätte passieren können, aber glücklicherweise nicht passiert ist, anstatt zwischendurch immer wieder mit dem erschreckt, was passieren könnte, aber nicht notwendiger passieren muss. Diesen letzten Halbsatz würde ich in einer Krisensituation vermutlich überhören und weiß der Teu... was für Ängste ausstehen. Dann lieber eine Weile bangen und mich darüber freuen, dass die Dinge trotz Krise günstig gelaufen sind. Und wenn sie nicht gut gelaufen sind, ist immer noch Zeit, sich über die Folgen Gedanken zu machen. Aber am besten wäre natürlich, wenn es überhaupt keine Krise gibt.
@Nina: Einen Arzt auf einen anderen Fall anzusprechen sollte nichts bringen. Aus Gründen der Schweigepflicht darf er nichts dazu sagen und wenn er es dennoch tut, wäre ich mir nicht mehr so sicher, ob ich gut bei ihm aufgehoben wäre. Wer weiß, was dann über mich erzählt wird...
@birgit: Ich verstehe, dass Du Dir nach dem, was Du von Isa gelesen hast, Sorgen machst. Aber: Wenn gesagt wurde, dass ihr im Aufwachraum sein dürft, wird das auch gelten, es sei denn, es kommt wie in Giulianas Fall etwas unvorhergesehenes dazwischen, aber das ist doch recht unwahrscheinlich. Wenn meine Wünsche dem Schicksal etwas bedeuten, wird das nicht passieren :gut:(Verzeih' wenn ich die Floskel recycle, aber sie gefällt mir zu sehr, als dass ich sie nur einmal verwenden könnte...).
Gruß
Andy
Corinna mit Pascal
10.12.2007, 13:08
Hallo Birgit,
als Pascal die 1.OP (mit 4 1/2 Monaten) hatte da durfte ich sofort zu Ihm. Als er die 2.OP hatte ( mit 10 Monaten ) da durfte ich nicht zu Ihm, weil dort noch andere Leute lagen. Als er dann wach wurde und fast den ganzen Raum zusammenschrie da durfte ich ihn dann abholen.
Ich glaube das ist auch von KH zu KH verschieden. Als Pascal in einem anderen Kh operiert wurde ( wegen Fimose) da durfte ich sofort in den Aufwachraum. Aber Pascal schlief da noch.
Isa mit Giuliana
10.12.2007, 16:03
Es tut mir unglaublich Leid, dass ich hier so einen Wirbel veranstaltet habe. Auf gar keinen Fall wollte ich Pooki verunsichern!
Ich hab auch schon auf Station angerufen und die wollen mal die Ärztin fragen, ob die mir die Akte kopieren dürfen.....angeblich rufen die heute noch zurück. Da bin ich mal gespannt.
Dann muss ich Donnerstag nicht so lange warten und kann es einfach mitnehmen und die liebe Birgit ganz genau sagen, was los war!
pooki mit kimi
10.12.2007, 18:53
den wirbel mach wohl eher ich :embarras:
HAllo Birgit,
also wir waren auch bei Florian jedes Mal im Aufwachraum mit dabei, und es war mir sehr wichtig. Denn gerade nach der Narkose kennen sich die Kleinen überhaupt nicht aus und weinen nur. Ich würde schon darauf beharren, das du eine Bestätigung erhältst, wo das drauf steht! Mach ihm klar, wie wichtig dir das ist und lass dich nicht abwimmeln!
Und du machst überhaupt keinen Wirbel, genau dazu ist das Forum da, das man sich mit andere austauschen kann, und genau das machen wir hier, oder?
Sandra35
10.12.2007, 19:35
Hallo,
wir durften nich nur, wir sollten sogar in den Aufwachraum kommen, sobald Pierre den OP verlassen hat. Wir haben Pierre im Arm gehalten, bis er wach war, die ganzen Kabelagen hingen um uns herum.... :cool:
Die Klinik hat die Erfahrung gemacht, daß Babys, die im Arm der Eltern aufwachen, nicht so unterm OP-Trauma (viel geweine, auch Wochen danach) leiden.
Natürlich lagen da noch mehr Leute im Aufwachraum, ganz normal, aber wenn Babys operiert werden / wurden, herscht mehr oder minder Ausnahmezustand im Aufwachraum, keiner kann seinem Baby besser helfen als die Eltern :)
LG
Sandra
Hallo, möchte mich nun auch noch zu Wort melden, wobei Andy es eigentlich schon auf den Punkt gebracht hat.
Piet ist mit 5 Monaten und 8,5 Monaten in Siegen operiert worden und er lag beide Male danach auf der Intensivstation und wir haben beide Male dort eine Nacht verbracht und durften am nächsten Morgen direkt auf die Station.
Siegen versucht alles, dass die Eltern schnellstmöglich zu ihren Kindern dürfen. Ich habe auch Eltern kennen gelernt, die im Anschluss an die OP in den Aufwachraum durften und wenig später auf die Station.
Bei uns hat das leider auch nicht geklappt und natürlich war ich traurig, aber auf der Intensiv wusste ich mein Kind in bester Betreuung. Piet hat nämlich wie die meisten Kinder schlecht Luft nach der OP bekommen und war recht weinerlich. Die Aufwachräume sind nur begrenzt personell bestückt und eins kannst du mir glauben: Siegen geht auf 100%- ige Sicherheit. Machen wir uns doch bitte nix vor. Die OPs sind nicht ohne, seid doch eher froh, dass Ihr Euch in solch vorsichtige Hände begebt.
Dass Ihr so etwas Schreckliches erleben musstet, tut mir wahnsinnig leid. Ganz ehrlich. Um so wichtiger ist es, und das merke ich an der Panik, die du wirklich verbreitest, dass Ihr mit Siegen sprecht.
Ihr müsst genau wissen, was passiert ist, damit Ihr es verarbeiten könnt. Insbesondere in Hinblick auf die weitere OP.
Doreen mit Elisei
10.12.2007, 22:32
Piet hat nämlich wie die meisten Kinder schlecht Luft nach der OP bekommen und war recht weinerlich.
Da muß ich dir mal ganz wehement widersprechen. Wie kommst du denn auf so eine Aussage? Ist das die Erfahrung, die du in Siegen gemacht hast? Ging es dort vielen Kindern so? Ich hoffe nicht.
Ich habe in Berlin bisher nur ein Kind erlebt, dass nach der OP auf Intensiv mußte wegen Atemproblemen. Ansonsten gab es sowas nicht, in den zeiten wo ich dort war. Dadurch, dass ich 5 Mal auf Station war, habe ich sehr viele frisch operierte Kinder gesehen. Meist werden 2-3 am Tag operiert und wenn man 6 Tage da ist, sind das ne Menge Spaltkinder, die einem dort über den Weg laufen.
Um so wichtiger ist es, und das merke ich an der Panik, die du wirklich verbreitest, dass Ihr mit Siegen sprecht.
Ihr müsst genau wissen, was passiert ist, damit Ihr es verarbeiten könnt. Insbesondere in Hinblick auf die weitere OP.
Ich stimme dir zu, dass es jetzt ganz wichtig ist, noch mal mit Dr. Koch zu reden. Aber wenn es so ist, dass Kinder, die auf Intensiv kommen, von den Eltern stundenlang allein gelassen werden müssen, finde ich das nicht gut. gerade wenn es den Kleinen nicht gut geht, brauchen sie ihre Mama und ihren Papa. Sie sind durch nichts zu ersetzen. Auch nicht durch eine rundum Ein-Mann-Betreuung.
Elisei ist einmal schon im Op ganz kurz wach gewesen nach dem Eingriff und als er in den Aufwachraum kam schlief er wieder ganz fest. Die Schwester dort meinte, dass er erst noch mal richtig wach sein müsste, dann könne er auf Station. Also habe ich 2 Stunden meinen Sohn in den Armen gehalten und gewartet, dass er richtig zu sich kam. Als er dann endlich wach wurde, sah er zuerst Mama und das ist gut so. Das kann einfach keine fremde Schwester und wenn sie auch noch so lieb und gut ist übernehmen.
Und ich finde, dass Birgit hier zwar schon Wellen schlägt, aber die finde ich durchaus berechtigt. Mit Panikverbreiten hat das rein gar nichts zu tun. Oder meintest du mit Panik etwa Isa?
So, ich hoffe, du kanst das als meine Meinung werten und fühlst dich nicht persönlich angegriffen. Denn das sollte mein Beitrag ganz und gar nicht. Und auch gegen Dr. Koch und die siegener Klinik habe ich nichts, aber wenn etwas nicht optimal läuft sollte man das auch sagen dürfen.
Isa mit Giuliana
10.12.2007, 22:53
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Siegen es falsch macht, vielmehr, dass ich immer noch zur DRK und unserer Entscheidung uns dort hin zu begeben nicht bereue.
Ich wollte hier auch niemanden verunsichern. Aber uns wurde gesagt, wir dürften in den Aufwachraum, und einen Tag vor OP am Abend wurde gesagt, dass dem nicht so sei. Und zu dem Zeitpunkt, hat ja niemand geahnt, dass es Giulia auch nur einen Moment nicht gut gehen würde, soweit es nach so einem Eingriff möglich ist.
Aber wenn es Mamas gibt, die da ganz besonders Wert drauf legen, dann finde ich, haben sie das Recht, es zu wissen.
Ich vertraue Dr. Koch und seinem Team, sonst hätte ich ihnen nicht mein Baby anvertraut, ganz bestimmt nicht. Aber der Ablauf, der bei uns zutage kam, war halt nicht wie besprochen und nicht wie ich es mir gewünscht hätte. Damit meine ich nicht die Atemaussetzung, sondern das ganze drum herum.
Wie war das denn bei dir? Was wurde dir gesagt?
Und ich kann mich nur wiederholen, ich wollte keine Panik auslösen. OP Berichte sind gewünscht und das habe ich getan, ohne daran zu denken, dass Pooki im Januar dort hin muss. Glaub mir, in dem Moment war das meine kleinste Sorge...und ich betone hier wie auch in anderne Themen, dass ich die Entscheidung Siegen nicht bereue bzw. bereuen werde. Aber wenn man selbst sieht, wie Mütter anderer Gaumen-Verschlüße nach weniger als 6 Std zu ihren Kindern konnten und bei uns waren es 10, dann fragt man sich doch schon, warum es so ist.
Auf der Intensivstation soll nichts weiter passiert sein. Warum mussten wir dann über 2 Std warten, bis man uns zu ihr brachte? Ich denke, jede Mama die hier schon ihre Ops hinter sich hat, wird verstehen wie unendlich langsam die Zeit vergeht und wie unglaublich anstrengend es ist, geduldig zu warten. Denn Dr. Koch hat uns um halb 2 über die OP berichtet. Von 1:30 Uhr bis 5 Uhr ist es doch seeeehr lang!
Doreen mit Elisei
10.12.2007, 23:13
Das sehe ich genau so, Isa. Wenn die OP sehr lange gedauert hat, hat mich das nicht weiter aufgeregt, weil ich weiß, dass unsere Ärztin nicht mit der Stoppuhr im OP steht, aber wenn ich vor dem Aufwachraum nur ne Viertelstunde warten musste, dann war das unendlich lange. Und meist war es ja nur, weil die HNO-Ärzte noch am Arbeiten waren.
Wenn mein Arzt mir um halb zwei erzählt, alles wäre gut gelaufen und ich müßte noch bis 17:00 Uhr warten, bis ich zu meinem Kind kann, würde ich wohl auch langsam energisch werden und auch sehr unsicher, was da wohl nicht stimmt.
pooki mit kimi
10.12.2007, 23:47
piet, du scheinst was durcheinander gebracht zu haben. ich will eigenlich keine panik verbreiten, sondern nur mit der panik umgehen, die isas beitrag in mir ausgelöst hat!
und isa, ich bin dir dankbar für deinen bericht! er hat mich wirklich schockiert, aber lieber hör ich sowas vorher und kann gezielt nochmal nachfragen und mich entscheiden, als hinterher, wenn ich schon nervenzermürbt vor dem aufwachraum sitze und nicht rein darf.
im übrigen haben wir keine "weitere" OP vor uns, sondern die erste. und ich bin sicher, dass ich nicht die einzige bin, die angst vor der ersten OP hat...
und unabhängig von allem anderen ist es doch legitim zu fragen, wie andere kiniken das mit dem aufwachraum handhaben.
mich erinnert das an die klinik in der ich zuerst entbinden wollte. da hieß es, dass spaltbabys sofort nach der entbindung auf intensiv kommen, weil sie ja alle probleme mit der atmung hätten. nach dieser aussagen haben wir uns eine andere klinik gesucht...
naja, ich hatte ursprünglich ja mal vorgehabt aachen noch anzuschauen - vielleicht muss ich das nun wirklich noch tun! ode doch köln? da bin ich immerhin in 20 minuten...
Kirsten und Noel
11.12.2007, 11:52
Hallo Pooki,
bevor Du nun von dem, was Isa und Giuliana passiert ist, weitere Entscheidungen abhängig machst, möchte ich doch gern darauf hinweisen, dass nicht immer alles so optimal abläuft, wie man sich das wünscht - und dass vielleicht auch keiner was dafür kann, sprich ich möchte eine Lanze für die Kliniken brechen. Zu dem schrecklichen Vorfall selber: natürlich sollte keine Familie so etwas erleben, (und Isa: ich mag mir den Schrecken gar nicht vorstellen, den Ihr erlebt habt, Gottseidank ist es noch mal gut ausgegangen!) aber überlegt auch mal, wie viele Kinder hier im Forum allein schon vertreten sind. Schon rein statistisch ist es nicht verwunderlich, dass einmal so etwas passiert. Jede OP ist ein Risiko, da sollte man sich wirklich nichts vormachen, wie die Mutter von Piet schon schrieb. Und sich Sorgen zu machen, ist absolut berechtigt, ich würde da auch gar nicht von Panik reden.
Allerdings, die Sache mit dem Aufwachraum: uns wurde das auch so versprochen (im Marienhospital in Aachen), und meistens hat das auch geklappt. Einmal allerdings nicht, aus organisatorischen Gründen (wegen einiger anderer Patienten war das in dem Fall wirklich nicht machbar). Schön fand ich das nicht, aber man hat mich so schnell wie dann eben möglich zu Noel gelassen (nur halt nicht in den Aufwachraum), man hat das Beste draus gemacht. Wenn etwas trotz vorheriger Absprache einmal doch nicht so klappt wie besprochen, dann gehe ich davon aus, dass dafür zwingende Gründe vorlagen, und denke mir, dass es eben auch nicht so einfach ist in einem KH-Betrieb, alle Abläufe stets immer so reibungslos und perfekt über die Bühne zu kriegen. Das ist doch nicht per se ein Beweis dafür, dass in dem betreffenden KH nicht gut gearbeitet wird!
Damit meine ich jetzt aber "nur" den Fall, dass etwas Besprochenes anders läuft. Was genau mit Giuliana los war, sollte natürlich genauestens untersucht werden (@Isa: falls Ihr keine Kopie der Akte bekommt, würde ich sofort einen Anwalt einschalten, um die entsprechenden Dokumente sicherzustellen, einfach als Vorsichtsmassnahme.).
Übrigens kommen in Aachen alle Kinder unter zwölf Monaten nach der OP zur Beobachtung für eine Nacht auf die Intensivstation, aber die Mutter darf mit.
Sandra35
11.12.2007, 13:43
So etwas kann auch passieren, wenn man mit im Aufwachraum war...
Wir waren kaum mit Pierre im Zimmer, auf der normalen Station, da ging ich mich kurz frisch machen, war keine 5 Minuten weg. Als ich ins Zimmer kam, waren Pierre und sein Vater weg, meine Zimmerkollegin sagte mir, ich soll ruhig bleiben und da und da hingehen. Als ich rein kam, haben sie Pierre gerade den Schleim abgesaugt, danach ging es für einige Stunden auf die Intensiv. Die im Aufwachraum hatten uns zu früh nach oben gelassen...
Auf der Intensiv bekam er dann Cortison gespritzt und wurde komplett ausgezogen auf den Bauch gelegt und musste inhalieren, kurz danach war alles wieder in Butter.
Aber die Situation, als das Gerät, das glaube ich die Sauerstoffsättigung? misst plötzlich wild anfing zu piepen, soll ganz arg was losgewesen sein. Pierres Vater soll gar nicht reagiert haben, aber der Mann meiner Zimmerkollegin, kannte sich damit aus und somit wurde sofort eine Schwester geholt.
LG
Sandra
pooki mit kimi
11.12.2007, 14:03
dr. koch hat mich gerade angerufen - was ich super finde!!!
also es ist wirklich so, dass die eltern NICHT in den aufwachraum dürfen. er hat mir erklärt wieso (geringer platz, bereich des OPs - hygienisch nicht auf altern ausgerichtet, andere kinder, etc...). er sagt sicherheit geht vor und im falle des falles stören die eltern.
die gründe kann ich einsehen, aber gefallen tut es mir natürlich nicht. also muss ich mir jetzt überlegen wie wichtig mir das ist.
sorry, kann nicht mehr schreiben - heut ist soooo ein besch.... tag. :cry:
Nina mit Leonie
11.12.2007, 14:18
Aber die Situation, als das Gerät, das glaube ich die Sauerstoffsättigung? misst plötzlich wild anfing zu piepen, soll ganz arg was losgewesen sein. Pierres Vater soll gar nicht reagiert haben,
Naja, irgendwie piepsen die Dinger ja auch ständig, und dann war nur etwas verrutscht...:roll: bei uns damals jedenfalls...:roll:
@pooki: Atme mal tief durch und koche Dir einen Tee...wir sind für Dich da!!:kaffe:
Hi Birgit,
natürlich muss es Dir nicht gefallen, wenn Du nicht in den Aufwachraum darfst, aber andererseits ist das im Vergleich zu anderen Dingen, wie etwa den Fähigkeiten der Operateurs, der Nähe zum Wohnort und den anderen Einrichtungen vor Ort doch eher nebensächlich und der Punkt, an dem man am ehesten Konzessionen machen kann. Kimi ist ja noch sehr klein und nach einigen Wochen wird die Tatsache, dass die Mama nicht da war, als er nach der OP aufwachte (vermutlich) vergessen sein, so verstörend sie im Moment auch sein mag. Aber selbst dass tritt hinter die negativen Folgen einer subopitmalen OP zurück. Wenn Du dem Arzt vertraust, und das Krankenhaus, abgesehen von der Sache mit Aufwachraum, gut ist, würde ich das in Kauf nehmen, auch wenn es Magengrimmen macht. Ihr werdet das schon durchstehen.:du armer:
Gruß
Andy
Doreen mit Elisei
11.12.2007, 15:16
Andy, da gebe ich dir vollkommen Recht. Nicht in den Aufwachraum zu dürfen, ist zwar schrecklich für jede Mama, aber wenn der Operateur gut ist, kann man das hinnehmen.
Richtig blöd ist es nur, wenn man erst gesagt bekommt, man darf und dann geht es eben doch generell nicht.
Kirsten und Noel
11.12.2007, 15:20
Hi Birgit,
eigentlich war/ist mir persönlich das auch sehr wichtig, sofort nach dem Aufwachen bei meinem Kind zu sein. In der Praxis war es bei uns aber eher so: nach Noels Lippenplastik war ich bei ihm, als er aufwachte. Er war aber total weggetreten, sah friedlich mit traumverlorenen Augen durch die Gegend und erkannte mich gar nicht. (Oder sonst jemanden.) Es dauerte richtig lange, bis er voll da war (und anfing zu weinen). Bei drei anderen "Gelegenheiten" Fädenziehen nach der Gaumenplastik, nach der Paukendrainage, nach dem Durchstechen des Tränenkanals) hatte er tierische Schreianfälle beim Aufwachen, den gewissen "OP-Koller". Sprich er schrie und schrie wie irre, zwei Stunden lang, bis er vor Erschöpfung einschlief. Ich hatte ihn dabei auf dem Arm, aber ob er da wirklich mitgekriegt hat, dass ich bei ihm bin, kann ich echt nicht sagen. Vermutlich hätte es auch keinen Unterschied gemacht. Und zweimal war er ganz "normal", hat kurz geweint und sich dann schnell beruhigt.
Will sagen: es lässt sich nicht vorhersagen, wie es laufen wird. Wenn Du so schnell wie möglich bei ihm bist, um ihn zu trösten, wird er sicherlich auch dann gut mit der Situation fertig werden, wenn Du nicht GANZ sofort (im Aufwachraum) bei ihm sein kannst. Da bin ich ganz sicher.
pooki mit kimi
11.12.2007, 15:54
danke euch. das sind auch meine überlegungen. wichtiger ist, dass der rest stimmt - denn man weiß ja eh nicht wirklich in wie weit oder ob er überhaupt registriert dass ich da bin, bzw. ob es nun wirklich ein trauma gibt, wenn ich im ersten moment nicht da bin.
ich bin nur heilfroh, dass ich das JETZT weiß. man hat ja irgendwie ne vorstellung von der OP und die sollte zumindest in den beeinflussbaren punkten schon der wirklichkeit nah kommen. was bei komplikationen los ist, weiß natürlich vorher keiner, aber falsche erwartungen zu haben muss nicht auch noch sein.
werd heute abend mal mit meinem mann sprechen!
aber mal was anderes: was passiert denn mit den narben wenn das kind erstmal 2 stunden brüllt???
oh man, ich nehm sogar meinem mann den kleinen weg wenn er weint, weil ich es nicht hören kann und er sich bei mir auch gleich beruhigt. wenn ich nicht in den raum darf muss ich aber weit genug weggehen, damit ich da nichts höre :cool:
Kathrin mit Luca
11.12.2007, 17:42
Mit den Narben und dem Weinen, mh... da gehen die Meinungen ja weit auseinander. In manchen Kliniken sollen die Kleinen möglichst nicht weinen, sollen nicht mit der Flasche gefüttert werden und wiederum in anderen Kliniken ist das alles kein Problem. Ich glaube auf einen Nenner wird man da nie kommen.
Bei uns war das laut Arzt alles kein Problem, weder bei dem Lippen- noch bei dem Gaumenverschluss.
Dani & Corvin
11.12.2007, 18:09
Hi Birgit,
ich kann aus meinen Erfahrungen echt sagen das Corvin sehr wohl jedes Mal mitbekommen hat ds ich da war! Er wurde sofort ruhig auf meinem Arm und hat immer noch ein Weilchen friedlich weiter geschlafen! Bevor ich in den Aufwachraum kam habe ich ihn immer weinen gehört aber sobald er auf meinem Arm war, war alles gut!
Wir haben ihn immer an der Schleuse persönlich übergeben und waren immer sofort im Aufwachraum! Das war mir sehr wichtig das machen zu dürfen!
In Hannover ist das überhaupt kein Problem und klappt super! Meist darf man sowie so erst in den Aufwachrau wenn sie wissen das die Kinder stabil sind und am Aufwachen sind! Hier habe ich einen grünen Einwegkittel und ne Haube aufsetzen müssen und gut war´s! Das Personal hat uns immer erzählt wie wichtig es doch ist das die Eltern dabei sind und das die Kleinen viel ruhiger sind!
Aber auch da hat scheinbar wie so oft jede Klinik andere Meinungen und man muss abwägen was einem am wichtigsten ist! Alles kriegt man scheinbar nicht unter einen Hut, wenn das passt dann passt halt was anderes nicht :nixweiss: (ich hoffe ich habe dich jetzt nicht wieder verunsichert)
Vronileine
11.12.2007, 19:19
..Also ich will Dich nicht verunsichern: aber bei meinem Kind war es extrem wichtig, da er nur gebrüllt hat und völlig neben der Spur war.
Er hat sich nicht mal von seinem Papa nehmen lassen sondern es mußte ICH sein; also er spürte das total.
Aber das ALLERWICHTIGSTE ist ein ausgezeichneter Chirurg und ein guter Anästhesist :Zwinker:.
Schließlich zählt das Erebnis! Und das darf man nie aus den Augen lassen.
Gartenstühle, blöde Schwestern, nicht in den Aufwachraum....ja mei, das ist irgendwie zu verkraften, oder?
Hülya mit Tahir Enhar
12.12.2007, 00:17
Hallo Birgit,
uns wurde im Erstgespräch schon gesagt, dass wir nicht in den Aufwachraum dürfen (die gleichen Gründe hat Dir Dr. Koch schon am Telefon geschildert). Ehrlich gesagt, war das für uns auch anfangs ein kleines Problem. Ich wollte schon bei Tahir Enhar sein, wenn er aufwacht.
Im nachhinein war es sogar besser für mich, nicht dort gewesen zu sein. Um 13 Uhr haben die Schwester, mein Mann und ich meinen Sohn zur Op-Schleuse gefahren. Er hatte schon auf Zimmer einen Saft bekommen und ist kurz darauf ganz sanft eingeschlafen.
Uns wurde gesagt, dass die OP ca. 3 Stunden dauert. Die OP Dauer hängt aber auch von dem Anästhesisten ab. Er braucht schon seine Zeit bis er einen Zugang legen kann, bei den kleinen und feinen Äderchen.
Um kurz nach 16 Uhr war Dr. Koch bei uns auf Zimmer und hat von der OP berichtet. Er sagte, dass die OP sehr gut verlaufen ist, dass Tahir Enhar wenig Blut verloren hat und das alles seinen Vorstellungen entsprechend verlaufen ist. Und ganz wichtig die Lippe schön gleichmäßig ist und sehr gut aussieht.
Zu dem Zeitpunkt lag Tahir Enhar noch im Aufwachraum. Man hat uns gesagt, dass das unterschiedlich ist, wie und wann die Kinder aufwachen. Und das er sehr wahrscheinlich nach dem Aufwachen auf die Intensivstation kommt, da er dort besser unter Beobachtung ist.
Um 19 Uhr durften mein Mann und ich Ihn auf der Intensivstation sehen. Für mich war das ein ganz trauriger Augenblick. Mein Sohn lag dort an verschiedene Kabel angeschlossen. Er hatte eine Sauerstoffmaske, weil er Schwierigkeiten hatte beim Atmen (in der Nase hatte er einen Nasenformer und aus dem Mund und der Nase kamen Blut und Schleim). Er war noch gar nicht wach. Hatte die Augen zu, die waren ja auch ganz schön geschwollen. Geweint hat er auch nicht und lag da ganz hilflos. Ich konnte garnichts tun. Und ihn dort so zu sehen, war schon zuviel für mein Mutterherz. Tahir Enhar hat auch garnichts mitbekommen. Erst nachts um 3 Uhr hat er sich gemeldet und war unruhig. Er hat aber nicht geweint. Ich wurde dann nach oben gerufen und durfte dann meinen Schatzi in den Arm nehmen. Er hat auch sofort nach der Brust gesucht und als er sie gekriegt hat, war er ruhig und ist dann kurz darauf eingeschlafen. Bis morgens um 8 Uhr. Um 11 Uhr kam er dann auf die Station in unser Zimmer. Die ganze Zeit war das Stillen auch kein Problem.
Ich muss aber sagen, vor der OP habe ich sehr oft und sehr viel geweint. Aber nach der OP habe ich kein einziges Mal geweint. Dr. Koch hat mir jeder Zeit das Gefühl gegeben, dass wir in wirklich kompetenten und fähigen Händen sind. Das war vor der OP der Fall und nach der OP dann sowieso, da man das Ergebnis bei Tahir Enhar dann schon am 3 Tag erahnen und auch teilweise schon sehen konnte.
Mittlerweile sieht er schon viel viel besser aus, sind ja auch schon mehr als 3 Monate vergangen. Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen.
Also, ich kann nur sagen, ich habe es niemals bereut, Dr. Koch, sein Team und die DRK Kinderklinik Siegen kennengelernt zu haben.
Das Drumherum ist/war wirklich nur zweitrangig, für mich zumindest.
Ich hoffe, meine Erfahrungen mit Siegen konnten Dich einwenig beruhigen, Birgit.
Es wird schon alles gut gehen. Du musst nur dran glauben. :kleeblat:
Liebe Grüße
Kirsten und Noel
12.12.2007, 14:54
aber mal was anderes: was passiert denn mit den narben wenn das kind erstmal 2 stunden brüllt???
Hallo Birgit,
direkt nach der Lippen-OP hat Noel nicht geschrien, aber in der Nacht darauf und auch in den Tagen danach, vor allem abends. *seufz*. Auf seine Narbe hat das aber wirklich keinen Einfluss gehabt - oder wer weiss, vielleicht wäre er ja (was kaum vorstellbar ist) NOCH schöner, wenn er immer friedlich gewesen wäre ;) :D
fa & sebi
12.12.2007, 14:57
Hallo Pooki
also bei der Klinik in der Mauro im März operiert wird, dürfen wir ziemlich sicher auch nicht in den Aufwachraum. Erst wenn er auf der Intensiv liegt, können wir zu ihm. Mich hat dass auch ziemlich lange "gestresst", resp. find ich nach wie vor überhaupt nicht toll. Wir haben uns dann auch überlegt, die Klinik zu wechseln. Haben uns dann aber dafür entschieden bei dieser Klinik zu bleiben, da die andere Klinik in der Schweiz die auch nach dem einzeitigen Verfahren operiert für uns einfach zu weit weg ist und vorallem auch wegen der tollen Stillberaterin die in "unserer" Klinik arbeitet und die uns seit der Geburt mehrmals zu Hause besucht und beraten hat und dies auch nach der OP tun wird, was mir sehr wichtig ist, da ich ihn dann gerne voll stillen möchte. Die andere Klinik ist einfach zu weit weg, als dass von da eine Stillberaterin zu uns kommen könnte.
Welcher Chirurg nun besser operiert, der hier od in der anderen Klinik od sonstwo, muss ich ehrlich sagen, kann ich doch als Laie gar nicht beurteilen. Ich kann auf die Erfahrung von Patienten hören und da gibt es doch meist positive wie negative. Ich denke wir müssen da nach unserem Gefühl gehen......(Klar wenns zuviele negative Berichte von einer Klinik od einem Chirurgen gibt, ists was anderes...)
Ich kann mir aber vorstellen, dass es irgendwie noch schwierig ist zu entscheiden, wenn du verschiedene Kliniken in deiner Nähe hast, welche in Frage kämen.
Ich werde auf jedenfall bei unserem Chirurgen nochmal nachfragen wegen dem Aufwachraum.
So, wünsch dir ganz viel Kraft für deine/eure Entscheiung...
Lg Fa
pooki mit kimi
12.12.2007, 16:16
also ich denke wir haben uns nun entschlossen in siegen zu bleiben. nach wie vor haben wir ein gutes gefühl und ich vertrau jetzt einfach auf mein hasi dass es ganz schnell wach wird und dann ganz schnell zu mir darf!
mein kimi ist so ein braver - der wird nicht weinen oder sonst wie schlecht drauf sein und gar nicht merken dass ich nicht da bin - und schwupps bin ich schon da :du armer: :freude:
naja, also so einfach ist es nicht. ich bin wirklich ziemlich traurig darüber und so gerne ich die argumente auch nachvollziehen will - am ende kommt doch immer dabei raus, dass ich so schnell wie möglich bei meinem schatz sein will. zumal er ja auch als erster dran ist und von daher gar kein anderer im aufwachraum sein kann. DAS argument zählt also schonmal nicht, von wegen die anderen störern und im weg sein.
naja, ich muss nun halt drauf vertrauen, dass alles gut gehen wird und fertig. ich hab nämlich einfach keine lust nochmal von vorne anzufangen. köln hatten wir aus guten gründen abgelehnt und bliebe noch aachen...
ich habt mir auf alle fälle super geholfen! mal wieder! danke! :hallo:
Dani & Corvin
12.12.2007, 16:59
Ich nochmal! Es ist ja auch so das Kimi erstmal nur die eine Op braucht und noch recht klein ist! Bei einem älteren Kind würde ich auch viel mejr wert drauf legen in den Aufwachraum zu können, die kriegen einfach schon zu viel mit! Bei Corvin hat man deutliche Unterschiede zwischen der 1. (mit 6 Monaten) und der letzten (mit 14 Monaten) gemerkt!
Also ich denke auch in eurem Fall zählt mehr das Ergebnis da es Kimis einzige Op sein soll!
Vronileine
12.12.2007, 19:49
Pooki, ich kenn Deine Klinik nicht, aber Kimi ist das erste Spaltkind, das operiert wird. Daneben sind noch ca. 10 andere Op's. Außderdem dauert eine Lippenverschluß schon gute 2 Stunden - da sind schon 10 Beine, Arme, Schieloperationen und Blinddärme in der Zwischenzeit vorbei und im Aufwachraum (oder schon wieder auf der Station!) .
Also Dein Baby ist sicher nicht allein im Aufachraum ! *gg*
Ich finde es gut, daß ihr bei Siegen bleibt. Man stellt sich ja auch ein...
Wann ist denn die OP eigentlich?
pooki mit kimi
12.12.2007, 19:53
doch es ist das erste! denn dr. koch hat eine praxis innerhalb des klinikgebäudes und neben seinem OP ist sein aufwachraum. ich vermute er kann nicht mehrere kinder gleichzeitig operieren also müssten doch mindestens 2 stunden nach OP vergehen, bis wieder ein kind ankommen kann, oder?
erst im anschluss geht es dann auf die station der klinik - dort ist natürlich mehr los.
pooki mit kimi
12.12.2007, 19:54
am 25.1. :roll:
Doreen mit Elisei
12.12.2007, 23:00
Wie? Habe ich das jetzt richtig verstanden? Dr. Koch hat einen eigenen OP und auch einen eigenen Aufwachraum? Und die Eltern dürfen trotzdem sie dort wahrscheinlich fast immer allein wären nicht rein? Völliges Unverständnis meinerseits. Das kapiere ich nicht oder ich habe hier einiges ganz falsch verstanden?
Aber was ganz anderes macht mir da noch mehr Sorgen und zwar, dass es anscheinend in Siegen öfter vorkommt, dass die Kinder nach der OP Atemprobleme haben. Oder sehe ich das auch total falsch? Wie gesagt, in Berlin habe ich das nicht erlebt und habe auch gestern mal mit unserer Ärztin wegen was anderem telefoniert und nebenbei mal gefragt. Sie war etwas verwirrt über meine Frage, weil sie sowas nur ganz ganz selten erlebt. Und hier im Thread sind es nun schon 3 Kinder. Ich will damit gar nicht über die Klinik oder Ärzte in Siegen urteilen oder sie schlecht machen, denn ich kenne sie fast gar nicht. Habe nur mal einen Vortrag vom Senior gehört. Aber das gibt mir schon zu denken, vor allem weil das Kind von Hülya32 sogar auch nur ne Lippenspalte hatte.:nixweiss:
Also ihr "Siegener" meldet euch mal zahlreich und bestätigt mir, dass es nicht so ist, dass das in Siegen häufig vorkommt.
pooki mit kimi
12.12.2007, 23:05
vielleicht hab ich das auch falsch verstanden. in der praxis sind wir an dem OP schild vorbeigegangen und auch an nem aufwachraum. aber vielleicht ist das ja auch nur für kleinere sachen (jeder hautarzt hat ja auch nen OP - halt nen raum mit ner liege drin...:D)
ok, ich befürchte, dass das totaler quatsch war, wenn ich es mir so überlege. macht ja nicht so wirklich sinn :embarras:
na, dann vergesst das mal!
was mich aber nun wirklich interessiert ist das mit den atemproblemen!
ich glaub ich sollte mich gar nicht mehr damit befassen - ich werd immer konfuser!!!
Hülya mit Tahir Enhar
13.12.2007, 02:29
Also, ehrlich gesagt, bin ich jetzt einwenig verdutzt.
Die Atemprobleme, die Tahir Enhar hatte, so hat man uns das zumindest gesagt, wären ganz normal nach so einer OP. Zumal er ja einen Nasenformer in der Nase hatte und auch noch aus der Nase blutete. Dazu kommt noch die Narkose und die Schwellung im Gesicht- und Mundbereich.
Tahir Enhar hat auch eine ganze Weile gebraucht, bis er ganz zu sich kam. Er war noch lange benommen von der Narkose, nachdem er aufgewacht war. Ich weiss nicht, ich kenne mich da nicht so aus, aber vielleicht ist deshalb die Atmung ein Problem in solchen Situationen. Er konnte selbständig atmen, aber die Sauerstoffsättigung (das Geräusch des Überwachungsgerätes habe ich immernoch im Ohr, war schon nervig!!) war wohl nicht ausreichend oder wie sich das nennt. Er hatte nur die Sauerstoffmaske im Mundbereich.
Als ich ihn das erste Mal nach der OP auf der Intensivstation sah, habe ich mir auch Sorgen gemacht, als ich ihn da so atmen gesehen habe. Er hat sehr schnell und in kurzen Zügen geatmet, also nicht so wie normal. Seine Brust ging auf und ab, so als ob er gerannt wäre und deshalb sehr schnell atmet. Meinem Mann und mir kam das schon seltsam vor. Als wir die Schwester danach gefragt haben, sagte sie nur, dass das "normal" wäre. Er wäre halt auch sehr unruhig, aber Schmerzen hätte er keine.
Das waren auch die schwierigen Stunden unmittelbar nach der OP. Und am nächsten morgen sah die Welt schon ganz anders aus. Um 8 Uhr war er richtig wach und brauchte auch kein Sauerstoff, nur die Mama und die Brust. Auch die Nächte danach war er ganz der Tahir Enhar. Ein Schlafi und Schmusi, so wie er sonst auch war vor der OP.
Ich bin nur froh, alles gut überstanden zu haben. Mein Sohnemann entwickelt sich prächtig. Er hat alles ganz gut überstanden. Er ist halt eine Kämpfernatur, wie Mama und Papa!!!
Ich habe gehofft und gebetet, dass alles gut verläuft. Und das ist es auch. Gott sei Dank. Keine negativen Gedanken aufkommen lassen!!!
Unser Sohn Tahir Enhar und seine Lippenspalte, die OP und alles was noch dazu gehört haben uns schon sehr geprägt. Mein Mann und ich sehen jetzt die Welt schon mit anderen Augen.
Alles kommt, wie es kommen soll. Schicksal oder wie man bei uns sagt "Kismet".
Liebe Grüße
Als ich von Atemproblemen sprach, meinte ich wirklich Atemproblem(chen), keine Sauerstoffzufuhr oder sonstige schlimme Reparatur!!!!
Ich sprach nicht von Atemnot, Atemaussetzern oder sonstigem......
Ich war froh, mein Kind nach so einer langen OP, in der der gesamte Gaumen operiert wurde, in guten Händen auf der Intensivstation zu wissen. Ich war dort ja bei ihm.
Es handelt sich hier schließlich nicht um Mini-Eingriffe wie Paukenröhrchen setzen oder etwaiges.
Mein Piet war 5 Monate bei der ersten OP und ich bin froh, dass Siegen bei ihm so auf "Nummer Sicher" gegangen ist.
Dani & Corvin
13.12.2007, 15:18
Das dachte ich mir nämlich schon! Corvin hat auch schlecht Luft bekommen, ist ja alles geschwollen! Aber in Hannover kommt kein Kind im Normalfall auf Intensiv!
Ich denke einfach das die Siegen vielleicht schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben und deswegen sehr sehr vorsichtig sind! Für viele Eltern wäre das sicher erschreckend, nach so einer Op sein Kind auf Intensiv zu wissen (ich fänds schlimm, schließlich wurde er ja nicht an lebenswichtigen Organen operiert) aber wie schon gesagt wird das Team in Siegen schon wissen warum sie so verfahren! :hallo:
Nun ja, wenn alles zugeschwollen ist, ist das mit Atemproblemen ja zu erwarten. Ich denke, ob ein Kind nach einer OP auf Intensiv verlegt wird oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen wäre da die Dauer der Narkose zu nennen. Ich bin nach meiner Kiefer-OP (ca. 8 Stunden) wegen der langen Narkose vorsichtshalber auf Intensiv verlegt worden. Außerdem habe ich (2. Punkt) sehr starke Schmerz- und LMAA-Medizin (auf die kommt es hier an) bekommen, und da der Bereich zwischen zuwenig (Aua!)und zuviel (Uups er atmet nicht!) recht schmal sein kann, dürften die Überwachungsgeräte, die halt nur auf Intensiv zur Verfügung stehen, sinnvoll zu sein. Jedenfalls war die Philosophie nach meiner Kiefer-OP: Lieber zu viel Schmerzmittel als zuwenig, wenn's nicht wehtut, hat er keine Probleme, mit dem Heilprozess und tut nichts, was ihn verzögern könnte (oder so ähnlich, ich habe mir das nicht genau gemerkt und einfach dankbar, dass es nicht wehgetan hat).
Sorgen sollte man sich aber machen, wenn auf Intensiv verlegt wird, ohne dass das vorgesehen gewesen wäre...
pooki mit kimi
13.12.2007, 16:04
in siegen ist es aber auch so, dass wenn nachmittags kinder operiert werden sie nicht in den aufwachraum können, weil dann dort nach praxisschluss niemand mehr ist (also ist das wohl doch so, wie ich dachte, die OP im eigenen OP bei ihnen in der praxis!). deshalb werden die meisten kinder die nachmittags dran sind eben pro forma auf die intensiv verlegt. so wurde uns das erklärt und drum wollte ich auch keinen nachmittagstermin. die kinder bleiben dann nämlich meist die erste nacht auf intensiv, auch ohne indikation!
Isa mit Giuliana
13.12.2007, 16:16
Ich bin schon sehr dankbar gewewsen, dass sie die erste Nacht im Intensiv verbracht hat. Dadurch, dass sie wirklich nur schlief und ich ihr nicht helfen konnte, sind wir am abend - unter vorherigem bitten, dass man uns sofort anruft, wenn sich etwas tut (z.B. wach werden) - auf den weihnachtsmarkt gegangen. Und später habe ich sie nochmal besucht und gesehen dass sich nichts neues ergeben hat und mit der gleichen bitte ins bett gefallen um kraft zu tanken, bis man mich nachts um 4 uhr geholt hat.
Soweit ich weiß, birgit, werden unsere Kinder nicht in der Praxis, sondern schon im richtigen OP-Bereich operiert.
Und wenn ich mir Giulias weichen Gaumen angucke, dann weiß ich, warum wir dort hin sind!
Konnte heute leider nicht zur Kontrolle fahren (habe eine akute Mandelentzündung mit bis zu 39,9 °C Fieber), und ich habe mir hin und zurück die 300 km nicht zugetraut.
Vronileine
13.12.2007, 18:30
Nein, also die Kinder haben nicht automatisch nach der OP ein Atemproblem! Ich hab heut mit einer gut befreundeten Kinderärztin gesprochen, die auch auf der Uniklinik arbeitet und sie sagte, das solle NICHT vorkommen und ist definitiv eine Komplikation.
mein Kind hatte auch keine Atemprobleme! ...
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