Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schon wieder ´ne Frage.... (KfO Kostenübernahme)
Anke und Lotta
19.08.2006, 17:30
Hallo zusammen,
ich habe schon wieder eine Frage - hoffe ich nerve nicht:nixweiss:
Wir haben gestern einen Brief von unserer Krankenhasse bekommen, wo drin stand das der Kostenplan für die Kieferchirurgischebehandlung von Lotta genehmigt wurde. Allerdings würden sie nur 80% der Kosten erstatten und 20% müßten wir selber tragen.
Nach abgeschossener und erfolgreicher Behandlung würden wir auch die 20% erstattet bekommen, dies soll ein Anreiz sein die Behandlung durchzuhalten!
War das bei euch auch so? Denke bei einer Zahnspange ist das gerechtfertigt aber doch nicht bei einer Gaumenplatte! Wer bricht denn da die Behandlung frühzeitig ab?????
Viele Grüße
Kirsten und Noel
19.08.2006, 20:22
Hi Anke,
die Kassen kennen sich mit der speziellen Kfo-Behandlung von Kindern mit Spalte meistens leider auch nicht so aus. Daher versuchen sie zunächst meist, es genauso abzurechnen wie bei einer normalen kieferorthopädischen Therapie. In manchen Bundesländern (z.B. bei uns im Kassenverband Nordrhein) gibt es allerdings die Regelung, dass bei schweren angeborenen Kieferanomalien die gesamte Behandlung von Anfang an von der Kasse übernommen wird, der Eigenanteil wird uns also jeweils am Quartalsende erstattet. Ist ja auch viel sinnvoller, da die kieferorthopädische Behandlung von Spaltkindern meist bis zum Erwachsenenalter dauert! Hak doch mal bei Eurer Kasse nach, lass Dich mit dem Kfo-Experten der Kasse verbinden, vielleicht ist es bei Euch ja auch so.
Viel Erfolg und viele Grüße!
Corinna mit Pascal
20.08.2006, 14:20
Hallo Anke,
wir müssen auch für jeden Termin in der Zahnklinik den eigenanteil von 20% bezahlen. Ich war letzten Monat mit den ganzen Rechnungen die ich habe bei der KK. Die hatten nachgesehen und mir gesagt das die Uni Klinik noch gar nicht mit denen abgerechnet hat. Das heißt das ich das Geld auch noch nicht bekomme, erst wenn die Uni Klinik mit der KK abrechnet. Vielleicht ist es ja bei Euch anders. Frag da mal nach.
Anke und Lotta
20.08.2006, 18:34
Danke für die Antworten!
@Kirsten
werde morgen da mal anrufen und nachfragen. Der Brief sieht für mich auch wie ein standard Brief aus den die jedem, der eine kieferorthopädische Bahandlung beantragt, zuschicken.
Viele Grüße
Anke und Lotta
21.08.2006, 12:10
Habe bei der Krankenkasse angerufen, und die gute Frau hat mir dann erklärt, dass es sich um eine "normale Kieferorthopädische" Behandlung handeln würde und da die Richlinien so wären, dass 80% sofort und 20% erst nach Abschluß übernommen werden! Der Kostenplan wäre für 12 Quartale bewilligt und dann würde ein neuer erstellt.
Werde mich noch weiter erkundigen, denn irgendwie war das ganze sehr schwammig was die da erzählt hat.
Wenn also noch jemand einen Tip hat, würde mich sehr freuen.
Viele Grüße
Kirsten und Noel
21.08.2006, 12:40
Hallo Anke,
Ihr seid doch aus Leverkusen? Dann gehört Ihr zum Kassenverband Nordrhein und die vin mir angesprochene Regelung gilt auch für Euch. Lass Dich von der Kasse bloss nicht abwimmeln! Erklär denen noch mal ausdrücklich, dass es sich bei Eurer Tochter um eine "schwere angeborene Kieferanomalie" handelt und dass in diesen Fällen der Eigenanteil sofort erstattet wird!
Bei weilcher Kasse seid Ihr denn? Die meisten Kassen haben eine Kfo-Zentrale, welche die Bahndlungspläne der Ärzte prüfen. Habt Ihr mit einem Vetreter dieser Kfo-Zentrale gesprochen oder mit einer normalen Sachbearbeiterin? Dann besteh drauf, dass man Dich mit einem Experten verbindet. Oder (ein Tipp von Gigi ;) ) geh mal persönlich zur Kasse, mit Lotta, ´das verleiht dem Begriff "schwere Kieferanomalie" oftmals ein ganz anderes Gewicht. Nerv die Leute mal ordentlich, dann kapieren sie's vielleicht!! :gut:
Anke und Lotta
21.08.2006, 12:47
Wir sind bei der Bkk mhplus.
Habe der das auch versucht zuerklären, das es sich ja um eine angeborene Fehlbildung handelt - ihre Antwort darauf - Na, Zahnfehlbildungen sind such angeboren. Super Aussage:gut: . Habe dann versucht mein Anliegen weiter zu erläutern, jedoch ist da garnicht drauf eingegangen. Habe aber dann auch gesagt dass ich mich noch weiter informieren werde.
Danke schon mal für die Rückmeldung werde da gleich nochmal anrufen.
Viele Grüße
Irini und Georgios
22.08.2006, 23:18
Hallo Zusammen,
also bei uns war es so gewesen das die KK(AOK Rhein-Neckar) uns die volle Kostenzusage machte. Ich weiß nicht ob es eine Rolle spielt aber die Uniklinik hatte in ihren Kostenplan den sie an KK weiterleitete reingeschrieben angeborene Fehlbildung. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle, wir mußtebis jetzt nichts bezahlen. Ich glaube mittlerweile das jede KK macht was sie will.:nixweiss:
Lg
Irini und Georgios
Anke und Lotta
23.08.2006, 09:56
Schöne guten Morgen,:hallo:
Prima, werde das beim nächsten Telefonat der Dame mal berichten!
ich telefoniere jetzt täglich mit der Krankenkasse, habe ja auch sonst nix zu tun:D
Die Frau die jetzt versucht etwas heraus zufinden ist schon mal freundlicher als die erste. Hat wohl beim Landesverband nachgefragt, aber die wußten da auch nicht drüber bescheid. Kann so etwas sein? Ich meine soooo selten kommt eine lkgs ja schließlich nicht vor, oder? Naja, auf jeden Fall will sie sich in 2-3 Tagen nochmal melden und mir dann genaueres sagen- Sie meinte es gäbe für solche " Falle" wohl keine einheitliche Lösung! Und wenn sie alles übernehmen würden, dann müßte sie das erst auch noch mit den Vorgesetzten absprechen......!
Wir lassen uns überraschen. Werde weiter berichten.
Dind jetzt auch der WRG beigetreten, können die, wenn es "hart auch hart" kommt auch helfen???
Viele Grüße
vBulletin® v3.7.3, Copyright ©2000-2008, Jelsoft Enterprises Ltd.