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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ab wann stückigere Kost??


Alexandra und Valentin
13.07.2006, 11:17
Ich habe mal wieder eine Frage an euch.
Valentin ist ja jetzt 9 Monate und er bekommt natürlich auch schon Beikost. Bis jetzt immer die 4 Monats-Gläschen und abends Milchbrei oder auch feine Obstgläschen, weil die so super dünn sind. Ich weiß das es wichtig ist irgendwann auf stückigere Kost umzustellen, weil es wichtig für die Mundmuskulatur ist. Mein Großer, ohne LKGS, hat auch nicht so gerne stückige Sachen gegessen, sprich, es hat lange gedauert bis er es akzeptiert hat.
Da Valentin ja noch seine Gaumenspalte hat bin ich mir sehr unsicher ob ich bei ihm auch langsam mit ein paar stückigen Sachen anfangen soll.VOn wegen der Öffnung und der Platte. Einmal habe ich es versucht, fand er natürlich total doof und hat´s ausgespuckt. Wenn es nur an seinem persönlichen GEschmack liegt, das kriegen wir hin und probieren weiter, aber wie sieht es so mit der zweckmäßigkeit aus?? SOllte man lieber bis nach der OP warten?:nixweiss:
Ansonsten könnte ich ihm auch endlich mal was selbstgekochtes geben, das bekomme ich nämlich nicht so klein mit dem Pürierer wie er es gern hätte.

Danke

Alexandra

Gabi und Lukas
13.07.2006, 11:41
Hallo Alexandra!
Wann hat Valentin denn seine Gaumne-OP? Dauert es noch lange bis dahin?
Ich kann mich erinnern, dass Lukas sehr große Probleme mit etwas festerer Kost hatte, bis sein Gaumen verschlossen war. Deswegen könnte ich mir schon vorstellen, dass es besser wäre, bis nach dem Verschluss zu warten. Allerdings hatte Lukas auch gar keine Trennplatte (nur Weichgaumenspalte).
Liebe Grüße von Gabi

Alexandra und Valentin
13.07.2006, 17:07
Die Gaumen-OP wird wohl Ende September erfolgen. Machen Ende Juli einen Termin aus.

Danke für deine Antwort.

Alex

Andrea und Lukas
13.07.2006, 23:12
Hallo Alex,

unser Lukas mitlerweile 2 Jahre und 5 Monate alt hat die Gaumenspalte immer noch offen.
Er hat seit der Weichgaumen - Lippen-Op keine Platte mehr und wir haben etwa mit einem halben Jahr mit Beikost angefangen. Ich habe für Ihn von Anfang an selber gekocht und konnte so die Nahrung so anrühren wie ich sie brauchte. Ich habe so einen Mixer zu Hause, wo ich halt die Nahrung so klein machen kann wie man sie braucht.

Ich denke halt, es kommt auch auf die Entwicklung der Mundmotorik, so wie die Bereitschaft des Kindes auf mehr an. Und leider, das Wissen viele unserer Mamis hier, ist es auch eine Geduldsarbeit. Man muß sich wirklich jeden Bissen erkämpfen!

Ich würde es wirklich mit Selbstgekochten versuchen und dann immer ab und zu stückigere kleine Sachen dazu tun. Und das ganze halt so nach und nach steigern, ohne großen Stress für euch zwei.

Also viel Erfolg und ran an die Buletten ;)

Kathleen
21.07.2006, 20:00
Hallo!

Also ich kann sagen, dass ich auch erst jetzt angefangen habe selbst für Sebastian zu kochen. Man bekommt es so fein gar nicht hin. Im Mai wurde der Gaumen verschlossen. Vorher hat er nicht mal den Brei mit Löffel gegessen. Ich habe alles so verdünnt, dass er aus der Flasche trinken konnte. Allerdings will er kein Brot und zur Zeit ist er auch abends sehr schlecht. Liegt wohl am Wetter.
Gruß Kathleen

Annette H
26.07.2006, 21:25
Hallo,

Caroline hatte bis zur OP auch nur eine Trennplatte. Trinken aus dem Fläschchen hat bei ihr nur mit dem Haberman gut geklappt.

Seit sie 6 Monate alt war, habe ich ihr auch Beikost gegeben. Erstmal fein püriert und dann so mit 9 Monaten auch mal etwas stückiger. Allerdings halt sehr weich gekocht, so dass sie es eher mit der Zunge zerdrückt hat.

Ab dem 10. Monat hat sie dann auch schon den Brei ohne die Platte gegessen, auch mit Stückchen drin. Das fand ich natürlich ganz klasse und -o-wunder-o-staun- hat sie sogar Zwieback gegessen. Dies hat aber nur ohne die Platte geklappt, weil sich sonst die Stücke hinten verhakt haben und sie furchtbar würgen musste, bzw. Caroline keine Luft mehr gekriegt hat.

Ich denke, jedes Kind braucht seine Zeit und man muss hartnäckig und geduldig bleiben. Vielleicht könnt ihr es ja auch mal ohne Platte probieren. Ist jedenfalls ein ganz neues Gefühl für die Kleinen.

Viel Erfolg und lG Annette

Kirsten und Noel
07.08.2006, 08:23
Hallo Alexandra,
wie die anderen schon schrieben, mögen auch viele Kinder ohne Spalte gar nicht so gern stückigere Kost. Da die physiologische ausschliessliche Stillzeit des Menschen (also die Zeit, für die die Natur eigentliche vorgesehen hat, dass ein Baby nur Muttermilch kriegt) mindestens ein Jahr beträgt, ist es auch im Grunde nicht verwunderlich.
Das Argument mit dem Kautraining stimmt natürlich, aber das lässt sich auch nachholen, er wird ja in jedem Fall irgendwann anfangen, auch gröberes Essen zu kauen, und ob nun ein oder zwei Monate früher oder später macht da auch keinen großen Unterschied.
Anscheinend mögen manche Kinder auch einfach keinen stückigen Brei, sondern entweder Brei oder dann halt schon was "Richtiges"! Z.B. einfach eine gekochte Kartoffel oder eine Banane in die Hand drücken, an der Valentin herumnagen und sie so richtig schön zermanschen darf - am besten noch eine von Deinem oder Papas Teller, das macht sie noch attraktiver. Selbständig etwas festhalten dürfen ist doch auch viel schöner als gefüttert werden. Auch wenn das zuerst noch kein richtiges Essen ist - das kommt schneller, als man denkt.
Unser Noel hat sich allerdings auch später als seine Geschwister für festes Essen interessiert (dabei fing Fiona auch sehr spät an, eigentlich erst mit etwa einem Jahr) und es klappte erst Wochen nach dem Gaumenverschluss. Und selbst dann hat er den größten Teil seiner Energie immer noch mit Pre-Nahrung gedeckt, da war nichts zu machen. Inzwischen isst er aber alles und auch richtig viel, also nur Mut, irgendwann fängt Valentin auch an zu futtern! :D