Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Druck auf den Ohren und Atemwegsprobleme
Bassmeister
23.11.2005, 20:03
Wer kennt das?
Beim Gähnen gibt es bei mir immer einen kleinen Knacks in den Ohren und plötzlich höre ich alles viel besser (=normal?), aber es gibt leichten Druck auf den Ohren, wie es der Mensch ohne Spalte vielleicht vom Flugzeug her kennt.
Durch Nase zuhalten und dann "Luft ziehen" kann ich das wieder ausgleichen, ansonsten ist es auch in ein paar Minuten wieder weg.
Außerdem habe ich fast immer Widerstand beim Atmen, die Nase ist fast niemals wirklich frei, auch, wenn ich überhaupt keinen Schnupfen habe.
Hat hier eine Operation noch einmal Sinn? Gibt es Nasen-Medikamente, die man dauerhaft einnehmen kann, ohne, daß sie die Schleimhaut zerstören?
Bisherige Besuche beim HNO waren erfolglos und die Spaltklinik, die mich behandelt hat (Thallwitz) gibt's nicht mehr.
Hallo,
einen Druck auf den Ohren habe ich nur wenn ich erkältet bin, bei mir ist dass mit der Fliegerei ziemlich schlimm. Und da nehme ich dann Nasentropfen. - Bringt Dich jetzt nicht wirklich weiter was?
Ich denke, du solltest nochmals ein anderes Spaltzentrum aufsuchen, könnte mir vorstellen, dass eine OP da was bringen könnte.
Das mit den Ohren habe ich auch. Inzwischen habe ich mich aber so gut dran gewoehnt, dass es mir nur noch selten auffaellt!
Mit der Nase habe ich allerdings keinerlei Probleme beim Atmen.
Vllt solltest Du wirklich nochmal einen anderen Doc nen Blick draufwerfen lassen.
Achja, ich hab uebrigens ne linksseitige LKG-Spalte.
LG, Chrissy
Anonymous
24.11.2005, 14:39
Ja, dann haben wir jetzt schon zu zweit eine linksseitige LKGS! :wink:
Ja, dann haben wir jetzt schon zu zweit eine linksseitige LKGS! :wink:
Guuuuuuuuuuuut, aber wer bist Du denn?
Kannst Dich ruhig outen, ich beisse nicht :wink:
LG, Chrissy
Bassmeister
28.11.2005, 13:52
Ich war´s selbst, der Rechner hatte mich rausgeworfen.
Mich würde z.B. mal interessieren, was der normale Hör-Level ist, der Zustand nach dem Gähnen (dann höre ich alles viel besser) oder der "für mich normale"? Wie kriegt man das raus?
süsser-lockenkopf19
28.11.2005, 14:03
Hi Mr. Bassmeister :)
Sorry, aber ich hatte das noch nie :D
Auch nicht in Flügen..der längste Flug war nach Miami...
Aber sonst--- :nixweiss: nie.
LG Jenny
A.Makdissi
28.11.2005, 22:00
Hallo Bassmeister,
Um das eigene "hör-Level" herauszubekommen, muss man schon zum HNO gehen. Dort wird dann ein Tonaudiogramm (man hört über Kopfhörer Töne, und muss angeben wenn man etwas hört) gemacht.
Das Audiogramm sieht aus wie ein Kasten mit Gittermuster, an der linken Seite steht eine Skala von 0-130 dB (Lautintensität) und am oberen oder unteren Rand eine waagerechte Skala die von 125-8000 Hz (Frequenzbereich) reicht. Bei der Messung des Hörvermögens wird dann eine "Kurve" eingezeichnet. Die Lage zeigt das Hörvermögen:
Einteilung in Anlehnung an Huizing, 1953
normal hörend Hörverlust bis zu 15/20 dB
leichtgradig schwerhörig Hörverlust von 15-30 dB
mittelgradig schwerhörig Hörverlust von 30-60 dB
hochgradig schwerhörig Hörverlust von 60-90 dB
resthörig Hörverlust von 90-120 dB
gehörlos Hörverlust ab 120 dB
Wenn dir die Nase und die Ohren solche Schwierigkeiten machen, würde ich einfach nochmal zu einem HNO bzw. in eine Spaltklinik gehen. Vielleicht gibt es eine ganz einfache Lösung oder ein Medikament, die dir eine OP ersparen.
Ja, ich kenne das Problem auch.
Bei mir hält die "Hörverbesserung" immer nur kurz an, weshalb für mich das schlechterte Hörvermögen das normale ist. In Momenten, wo ich kurz besser hören möchte/ musss, "knacke" ich das Ohr kurz auf...verstehst Du, was ich meine?
Ich bekomme ebenfalls nicht genügend Luft durch die Nase, trotz Nasenscheidewandkorrektur und Nasenmuschelverkleinerung. Ich habe auch ständig das Gefühl, verschleimt zu sein.
Mein HNO meinte, damit müsse ich wohl leben, halt inhalieren, Rotlicht, Nasendusche. Evtl. würde eine erneute Nasenmuschelverkleinerung helfen, aber ohne Garantie. Und das Gehör würde dadurch auch nicht beeinflusst.
Liebe Grüße
Katja
Bassmeister
29.11.2005, 19:22
Hallo, witwebolte,
genau so wie bei Dir ist es bei mir auch. Darum fragte ich, ob hier - unter "Fachleuten" sozusagen, jemand eine andere Erfahrung gemacht hat.
Ich sehe es eigentlich auch als Vorteil an, mein Gehör "bei Bedarf" einige dB lauter "einstellen" zu können.
Es scheint also echt mit dem Spalt zu tun zu haben. Irgendwelche veränderungen in der Eustachischen Röhre oder den Paukenhöhlen.
Nun ja, ich habe ja höchstwahrscheinlich noch einige Zeit zu leben und werde da sicher noch viel Erfahrung sammeln können.
Nasenduschen und all das habe ich natürlich probiert. Hilft zeitweise. Allerdings habe ich mir den ganzen Rotz damit auch schon mal in die Nebenhöhlen gespült, was eine Verstopfung und Entzündung der selben zur Folge hatte, seitdem bin ich ein wenig vorsichtiger damit.
Eigentlich kann ich so auch leben, würde nur gerne die Lebensqualität noch ein wenig verbessern. Außerdem sagt man, daß das Gehirn besser arbeitet, wenn es ausreichend Sauerstoff zugeführt bekommt. Und mit dessen Arbeit bin ich noch nicht wirklich zufrieden. Ich vergesse zuviel, bin oft unkonzentriert und es gibt einen Haufen "weiße Flecken", wenn ich versuche, mich an Alltagsdinge, Namen und Gesichter zu erinnern. Ob das mit mehr Sauerstoff wohl besser geht?
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