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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Maskennarkose


Kirsten und Noel
06.02.2005, 00:54
Hallo,
auch in unserer Klinik bekommen die Zwerge zur Einleitung eine Maskennarkose, dei auf mich ziemlich schonend wirkte (hab aber mit der Infusion ja auch keine Erfahrung, vielleicht ist das auch nicht so schlimm). Mich würde mal interessieren, ob das eher selten ist oder eher verbreitet, daher starte ich mal ne Umfrage!

Petra und Emelie
07.02.2005, 12:19
Emelie wurde bei beiden OPs mit der Maske "eingeschläfert". Anschließend hat der Narkosearzt die weitere Narkose über die Infusion gegeben.

Nicole und Julia
07.02.2005, 12:37
bei uns war nur das Fädenziehen mit Maskennarkose, also bei den Lippenfäden und bei der Gaumenverbandplatte... die anderen wurden in mit dieser "Betäubungssalbe" vorbehandeltetn Händchen gepickst und per Infusion gegeben, keine Ahnung warum nicht anders???

Doreen mit Elisei
07.02.2005, 13:38
Bei uns wars auch so, einschlafen mit maske, danach die Infusion.

Peter Ecker
07.02.2005, 16:43
Hallo,
eine Maskennarkose (also narkotisieren mit Gas) geht wohl nur bei kurzen Eingriffen bis zu einer Stunde. Bei Kindern wird die Maskennarkose oft zur Einleitung benutzt, ich glaube weil man das für angenehmer hält. Ich persönlich ziehe die schnelle Einleitung per Infusion der nach dem Gas stinkenden Maske vor. Natürlich kriegen dann die Kinder dann nicht mehr mit, wie ihnen in den Arm gepiekst wird. Das wird wohl der Sinn der Sache sein.
Die Larynxmaske ist eine Maske, die direkt auf den Kehlkopf aufgesetzt wird. Das wird nach der Einleitung gemacht. Dann schaut nur noch ein Schlauch aus Mund oder Nase heraus, und man kann am Gesicht operieren. Das geht wohl auch nur für kurze Eingriffe. Wann man das macht und wann eine Infusionsnarkose weiss ich nicht.
Viele Grüsse,
Peter

Kirstin
08.02.2005, 17:02
Hallo,

ich kann mich auch erinnern, dass ich als Kind bei kurzen Narkosen die Maske bekommen habe, mich aber mit Händen und Füssen gewehrt habe und später nur noch Spritzen wollte, da ich den eckligen Geruch der Maske noch eine Woche später in der Nase hatte, und - heute nach 25 Jahren muss ich sagen, bekomme ich immer noch ein übles Gefühl in der Magengegend wenn ich daran denke!
Aber dass ist meine persönliche Antipathie gegen das Zeug!

Mathias
09.07.2005, 22:23
Hallo,
ich kann mich noch gut erinnern, ich bekam als Kind auch
die Narkose mit der Maske.
Jedoch bei der letzten OP als Kind, etwa mit 6 Jahren, bekam ich keine Masken-Narkose.
Habe an Maske schlechte Erinnerung - als Kind wehrt man sich dagegen etwas ins Gesicht gedrückt zu bekommen. Als Kind weiß man auch nicht das diese Narkoseart schonend ist.
Mathias

Anonymous
10.07.2005, 00:29
Ja, dieser Geruch der Maskennarkose nehme ich heute auch noch wahr, wenn es mir nicht so gut geht ... das ist wohl im Schmerzgedächtnis verankert, genauso das Gefühl, den Intubationsschlauch noch im Hals zu haben, das Gefühl kommt mitunter auch noch auf .... das sind Eindrücke, die man nie wieder los wird. Das Schmerzgedächtnis läßt sich nicht löschen.

Die Maskennarkose hatte ich wohl bei meinen Paukis, bei der OP habe ich mich kräftig gewehrt und da haben sie auch gut zugedrückt. Und ich weiss auch noch, wie ich dann mit diesem ekligen Geruch in der Nase aufgewacht bin ....

Anonymous
10.07.2005, 06:09
Ich kann mich nicht an das Aufsetzen der Maske erinnern, aber der Geruch kommt mir bekannt vor. Daher werden die Übeltäter es auch bei mir so gemacht haben.
Ich hatte ja schon Schiß, im OP umgebettet zu werden, daß ganze Gerätezeug zu sehen, die maskierten Männer, es war oft kalt und ich hatte nur dieses OP-Hemd an...
Später, als Jugendlicher habe ich den Mund aufgemacht (im doppelten Sinne) und auf Einleitung per Infusion (sah aus wie Milch, ganz wenig davon) gebeten. Ich weiß noch gut, sie haben mich vor dem OP-Saal schon ins Land der Träume geschickt. Das war echt gut! Mir haben diese KH-Aufenthalte dann auch nicht mehr soviel ausgemacht.

blondi
10.07.2005, 09:15
Ohja schon bei der Überschrift hats mich geschüttelt.
Dieser Geruch ist echt äußerst unangenehm und bei mir auch noch "verankert"

Ich kann mich noch dran erinnern,dass ich mal über eine halbe Stunde in diesem Vor-OP-Zimmer lag, mir ging es nicht wirklich blendend und die Ärzte bzw. Schwestern haben reihenweise witze gerissen..bloß fand ICH die ganze Situation nicht so amüsant...

Karina
10.07.2005, 12:34
Hey ihr!

Ich kann mich an die letzte Maskennarkose mit 14 Jahren erinnern. Es ist wirklich ein wiederliches Zeug und manchmal, wenn es so ähnlich riecht, wird mir richtig schlecht.

Eine Larynxmaskennarkose und eine Maskennarkose ist aber was unterschiedliches. Bei einer Maskennarkose liegt die Maske über Mund und Nase. Bei der Larynxmaskennarkose erfolgt die Nakotisierung über einen Tubus, der vor dem Kehlkopf sitzt. Die Larynxmaskennarkose wird folglich nicht zur Einleitung von Narkosen verwendet, sonder hierzu dienen Infusion und Nase-Mund-Maske. Insofern heist es Maskennarkose bei der Abstimmung und nicht Larynxmasken-Narkose.

Ich perönlich finde das mit der Infusion besser, da der Zugang eh schon immer vor der OP gelegt wird und der Piekser das schlimmste daran ist. Bei der Infusion ist es aber allerdings etwas eklig, wenn man merkt, wie das Zeug den Arm hoch wandert und ich bekomme von dem Kribbeln immer Hustenatacken.

Anonymous
10.07.2005, 13:28
Ich perönlich finde das mit der Infusion besser, da der Zugang eh schon immer vor der OP gelegt wird und der Piekser das schlimmste daran ist. Bei der Infusion ist es aber allerdings etwas eklig, wenn man merkt, wie das Zeug den Arm hoch wandert und ich bekomme von dem Kribbeln immer Hustenatacken.

Das mit dem kribbeln und Brennen ist äußerst unangenehm, ich habe bei den letzten OP's und Interventionen darum gebeten, das (Ein)Schlafmittel nicht so schnell zu spritzen. Dann war es ok.

Sylvia mit Paulchen
10.07.2005, 14:42
Hallo,
Jetzt muss ich doch zu meiner Schande gestehen :
Ich weiß es nicht..... :oops:
Aber da sie schon am Vortag eine Kanüle gelegt haben, denke ich, das sie nicht mit einer Maske arbeiten.
Und leider gibt es auch keine Salbe vorweg...
Aber nach den Scheiß-egal-Zäpfchen werde ich diesmal schreien, noch einmal bekommen die meinen Süßen nicht hellwach mit in ihre heiligen Räume :evil:
Gruß, Sylvia

sandra dirscherl
11.07.2005, 08:58
Bei der Gaumenop wurde bei Annabell eine Infusion gemacht.
Bei Paukis und Zungenbändchen mit Maske betäubt. Bei den Paukis hat Annabell sich heftig gewehrt, weshalb der Arzt keinen Zugang legen konnte. Beim Zungenbändchen hat der Narkosearzt die Maske genommen und viel zu niedrig das Gas dosiert. Bis Annabell einschlief hat es ca. 15 Minuten gedauert. Sie hat die ganze Zeit geschrien und geheult (war bei mir auf dem Arm). Hinterher bekam ich noch mecker "Das Kind ist ja total erkältet. Die hätte gar nicht operiert werden dürfen." Sie war nicht krank. Nur vom Heulen war einfach alles angeschwollen. Als sie aufwachte wollte sie ganz schnell nach Hause.

Bei den Paukis sagte mir der Narkosearzt, daß die Infusion besser vertragen werde. Das Gas verursacht bei vielen Übelkeit und Kopfschmerzen.

LG
Sandra und Annabell

Carmen und Fabian
16.07.2005, 00:55
Die Einleitung erfolgte mit Maske und dann während der OP per Infusion.
Die Fäden wurden nur mit Maskennarkose gezogen.

Ritschie
16.07.2005, 22:21
Bei Luise war's auch die Maske. Was zur Folge hatte, dass sie später - als sie bei einer Erkältung mal inhalieren sollte - Terror gemacht hat, als sie die Maske vom Inhaliergerät sah.

Tina
03.09.2007, 17:09
Oh Grusel & Graus...

Soeben habe ich diese Umfrage entdeckt und einfach mal abgestimmt, obwohl sie nun schon älteren Datums ist.

Ganz früher wurde ich auch per Maske ins Reich der Träume geschickt und habe ganz üble Erinnerungen daran. Später haben sie mich dann, auf meine Bitte hin, immer per Infusion narkotisiert - deswegen habe ich auch dafür gestimmt.
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Ich kann mich noch gut an einen Tag-der-offenen-Tür bei unserer Feuerwehr erinnern. Die waren soooo stolz, dass sie endlich eine ABC-Ausrüstung bekommen hatten. Und da mein Vater als damaliger Stadtrat wohl nicht ganz unschuldig war, dass dafür Gelder locker gemacht wurden, kam ich als Töchterchen "in den Genuss", die supertolle Atemausrüstung auszuprobieren. Als der nette Feuerwehrmann mir dann die Maske aufsetzen wollte, habe ich einen derartig hysterischen Schreianfall hingelegt, dass meine Eltern mit fliehenden Fahnen von diesem Fest gestürmt sind. Auch könnte ich niemals tauchen lernen, denn ich würde diese Maske nie im Leben über Mund und Nase ziehen können - mal ganz davon abgesehen, dass ich meine mittlerweile heilen Öhrchen nicht gefährden würde.

Aber das ist das einzige Trauma (oder wie man auch immer es nennen würde), was ich von den KH-Aufenthalten zurückbehalten habe. Inhalieren (d.h. "manuell" -elektrische Inhaliergeräte habe ich noch nicht ausprobiert) ist überhaupt kein Problem, denn da atme ich ja quasi selber und kriege nichts per Druck reingepustet.

LG Tina:blume:

Kathrin mit Luca
03.09.2007, 17:32
Auch bei Luca wurde zuerst die Maske als "Einschlafhilfe" benutzt. Anschließend gab's alles andere über die Infusion.

Guido
03.09.2007, 19:17
Uhrgs,

großes Trauma! Inhaliergeräte sind mir heute noch ein Graus! Und das Schlimme war das der Professor sich fusselig geredet hat das ich zukünftig eine Infusion bekomme anstatt der Maske. Dummerweise habe ich auf die Maske bestanden (schließlich kennt man die) und mir nach den OP's die Seele aus dem Leib gebrochen - was wohl angeblich an der Maske liegt.

Ich hatte eigentlich gedacht die Maske wäre ein Relikt aus der medizinischen Steinzeit ...


Gruß

Guido

Marion und Laura-Marie
03.09.2007, 19:19
Bei laura-Marie gab es auch erst die Maske und dann die infusion!

Chrissy
03.09.2007, 19:34
*grusel*

Ich bin auch "maskengeschädigt". Absolut eklig, was da rauskommt und jedes Mal musste ich nach der OP erbrechen, oft mehrfach. Gar nicht schön :<

Chrissy

Esther und Linus
03.09.2007, 20:24
Also, bei uns war's mal NICHT mit Maske sondern mit Infusion. Allerdings machen die nur einen Pieks-Versuch, und wenn sie bei dem die Nadel nicht in die Vene kriegen, pieksen sie nicht hundertmal in den Arm des schreienden Babies, sondern narkontisieren dann per Maske und legen dann den Zugang, wenn das Kind schläft.

Lenie
03.09.2007, 21:06
Für mich waren die Masken auch furchtbar...:motz:Man fühlte sich so total ausgeliefert!Ich wollte meinen Kopf wegdrehen, aber der Anaesthesist hielt ihn fest, grausig!
Auch an den Geruch erinnere ich mich...einfach nur eklig!

kohartwich
04.09.2007, 00:05
Hallo Ihr Lieben,
ich habe auch viele OPs mit Masken-Narkose über mich ergehen lassen müssen.
Auch heute noch habe ich massive Probleme damit, die sich in Albträumen äußern - nur dass ich in den Träumen gar keine Luft bekomme und zu Ersticken drohe.
Tauchen könnte ich deshalb auch nicht. Ich hab mir mal eine Taucherbrille aufgesetzt, die ja "nur" über die Nase geht und bin dann fast in Ohnmacht gefallen, als ich das mit dem Atmen durch den Schlauch nicht hinbekommen hab. Ein schrecklich beklemmendes Gefühl...
Außerdem kann ich bis heute den Geruch von Franzbranntwein nicht ab, irgendwie erinnert er mich an den Geruch.
Ich lasse mir daher immer eine Spritze geben, komme was wolle. Dieses Trauma wird man nicht mehr los. Das sind meine allerersten Kindheitserlebnisse....
Gruss, Konstanze.

Sina25
04.09.2007, 07:31
auch ich bin maskengeschädigt. am schlimmsten fand ich, dass mir die maske aufs gesicht gedrückt wurde und ich, obwohl ich stark husten musste, als ich das gas eingeatmet hab, festgehalten wurde. ich weiß noch, dass ich damals dachte, dass ich jetz ersticken würde. und wie bei allen anderen kann ich mich auch noch sehr gut an den scheußlichen geruch erinnern. in der charité hatte das gas den wundervollen und fast romantischen namen: "sandmännchenluft". grauenhaft!

Tina
04.09.2007, 07:58
"sandmännchenluft"

:eek:Na, der "Erfinder" dieses Wortes gehört ja fast schon geteert, gefedert und gevierteilt:schnell weg:

bekki
04.09.2007, 08:01
Robin hat bis jetzt immer eine Narkose per Infusion bekommen und ich muss sagen er hat Sie immer gut verkraftet also nach den OP`S ging es Ihm immer gut . Klar war er müde und wollte seine ruhe haben aber ich denke die medizinische entwicklung ist mittlerweile so gut das Kindernarkosen gutverträglich sind . Mit der Maske wurde uns gesagt machen die nicht so gern ( Köln) da die Kinder meistens Panik bekommen wenn die Maske auf den Mund gedrückt wird. Verständlich.

Rebekka

Sina25
04.09.2007, 17:13
:eek:Na, der "Erfinder" dieses Wortes gehört ja fast schon geteert, gefedert und gevierteilt:schnell weg:

das seh ich wohl auch so! grüße

Doreen mit Elisei
04.09.2007, 22:10
Und ich Depp hielt die Einleitung mit Maske immer für die schonendere Variante.:eek:
Hatte selber schon 2 Masken-Einleitungen, war da aber schon über 18 und wußte vom Verstand her, dass ich nicht ersticken werde, auch wenn es sich so anfühlt. Da bin ich ja mal gespannt, was mir mein Sohn irgendwann zum Thema mitteilen wird.

andyb77
11.09.2007, 15:41
Also bei der OP, die ich mit vier hatte, kann ich mich nur daran erinnern, dass ich im Aufwachraum eine Maske in meinem Bett gefunden habe, mit der ich so geht die Legende recht intensiv gespielt habe (meine Eltern meinten mal, sie habe mich wohl an einen Frosch erinnert, den ich um mich herumhüpfen ließ) also kann die Sache so traumatisch für mich nicht gewesen sein.
Die Narkosen für die Kiefer-OP und die Metallentfernung mit 18 bzw. 19 Jahren wurden mit Tabletten eingeleitet (zwei Dormicum und trotz zehn Stunden Schlafs lag nach zehn Minuten wieder flach). Während der OPs wurde mit Gas gearbeitet, das mir zusammen mit der Atemluft über einen Nasenschlauch zugeführt wurde, gearbeitet. Gas ist meines Wissens die normale Vorgehensweise bei Erwachsenen, weil der Körper so schneller auf Dosisveränderungen reagiert als bei Infusionen in einen venösen Zugang, was in kritischen Situationen entscheidend sein kann (die Information ist allerdings etwas älter und der state of the art könnte sich inzwischen verändert haben).

Zum Thema "Sandmännchenluft". Ich kann mich daran erinnern, dass der Duft der Maske mit der ich als Vierjähriger gespielt habe nicht so toll war, aber soo schlimm finde ich den Ausdruck eigentlich nicht. Wirkstoff-Namen sind nichtssagend und "Schlafgas" ist sehr nüchtern und "Knockoutgas" klingt nach Kampfmittel. Ich sehe darin einen Versuch, der Sache einen positiv konnotierten und treffenden Namen zu geben und finde den Ausdruck eigentlich okay. Allerdings räume ich ein, dass er ein wenig so klingt, als hätten die Nazis auf die Idee kommen können, ihn als Euphemismus für Zyklon-B verwenden. Ich weiß zwar nichts von einer solchen Vorbelastung, aber sollte das zutreffen würde ich der Ironie wegen eher das hier vorschlagen: :steinigu: Teeren und federn ist so amerikanisch und gar nicht thoragemäß...

Dani & Corvin
13.09.2007, 17:33
Also ich weiß nicht wie das bei Größeren ist, aber Corvin hat noch kein Problem mit der Maskennarkose! Wir konnten ja sehen und hören wie er sie bekommen hat und er hat hat das sehr gut mitgemacht! Liegt wohl auch daran das wir zu Hause nen Paiboy haben und er weiß das es nix schlimmes ist!

Er hat immer eine Maskennarkose bekommen, und zu den Op´s zusätzlich wenn er "eingeschalfen" war einen Zugang und dann eine Infusionsnarkose! Ich hoffe das er auch weiterhin keine Probleme haben wird!